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First Light mit Skywatcher


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Die ersten Stolperversuche eines Anfängers

Insgesamt 3 Kartons wurden mir in die Firma geliefert, einer mit Tubus, einer mit Montierungskopf und der letzte mit Stativ und weiterem Zubehör. Das ganze war so sperrig, das man es definitiv nur noch mit PKW transportieren konnte.

Nun beim Aufstellen der Montierung in meinem Wohnzimmer im Dachgeschoß klappte alles fast auf Anhieb. Die Einnordung gestaltete sich etwas komplizierter, gerade den korrekten Stundenwinkel der RA Achse über die Teilkreise und das Datumssystem ein zu stellen, machte ich dann doch lieber über die ASCOM Schnittstelle. Das schräge Dachfenster ließ auch nur einen kleinen Bereich des Himmels zum beobachten zu, ebenso musste ich das Setup mehrere male verschieben um Polaris überhaupt mit dem Polsucher anpeilen zu können.

Die Bedienung über die Handsteuerbox für die ersten Schritte lief ganz gut und war schon recht intuitiv gestaltet. Vorher hatte ich allerdings alle wichtigen Daten via Google Earth bereitgestellt.
Um mich nicht um das Erlernen der Orientierung am Himmel zu bringen habe ich zuerst nur über eine drehbare Sternkarte gearbeitet, die Montierung manuell geschwenkt und dann über Sucher und verschiedene Okularbrennweiten näher an mein erstes Objekt (Mizar) rangetastet, welcher sich im 10er Plössl doch schon eindeutig als Doppelkomponente erkennen ließ, trotz eines sehr schlechten Seeing, typisch für Wohzimmerastronomie.

Alles in allem habe ich an diesem Abend das erste mal überhaupt durch ein Teleskop gesehen und war doch schon recht angetan von der Fülle an Sternen, welche sich mir nun offenbarten.

(Verfasser: h0yer | Datum: 02. September 2010 | Fehler melden)


Beschriebene Zubehöre



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