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Bosma Rumak 102mm


5/10
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Das Gerät wirkt sehr robust und mit seiner Pulverbeschichtung macht es schon einen soliden Eindruck. Die Optik ist wirklich gut, auch wenn 37% Obstruktion im Bild sind. Als Rumak kann es auch eine gute Schärfe im Feld vorweisen. Die Justage findet nur am leichten Sekundärtspiegel statt und ist sehr stabil. Das Vermessen (Sternentest und Ronchi), sowie das Justieren hat mir die Teleskop-Werkstatt als Verkäufer gleich mitgemacht - find' ich klasse.
Der Preis ist mir 349€ zunächst hoch, aber die Optik ist richtig gut und der Service bei der Teleskop-Werkstatt auch.

Als f/10-Gerät (genauer f/9.8) schafft es auch Austrittspupillen jenseits der 3mm ohne 2" Okulare zu verwenden. Auf Gesichtsfelder von ca. 1.7° sind mit einem 32mm Plössl möglich. Und recht scharf bis zum Rand. Trotzdem ist das Beobachten mit 167facher Vergrößerung an planetarischen Nebeln, Doppelsternen, Planeten und natürlich Mond ein Genuss. Das Spiegelshifting ist sehr gering, auch bei hohen Vergrößerungen.

Den Sucher habe ich gegen einen Leuchtpunktsucher ausgetauscht, der Sucherschuh hat Standardmaße. Ein 8*50 Sucher wollte aber eine längere Schraube zum FEstziehen haben, es war M4 und sowas hatte ich im Keller.
Die Prismenschine habe ich vorn mit Industriekleber fixieren, am Scharfstellknopf habe ich weniger Spiel einstellen lassen. Ebenfalls beim Verkäufer.

Als Objekte wähle ich neben dem Mond und den Planeten auch DeepSky-Objekte, wie Sternenhaufen, Planetarische Nebel und hellere Galaxien. Am Preasepe (M44) sind die helleren orangfarbenen Sterne im 32mm Plössl gut zu erkennen und Saturn sieht mit 167facher Vergrößerung einfach scharf aus.

In Summe ein schönes Gerät mit viel Potenzial und eines, was ein wenig exotisch ist. Wer hat sonst noch einen 4" Rutten Maksutov

(Verfasser: stefand | Datum: 10. Juni 2010 | Fehler melden)


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