Von Alexander Merz · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 22. September 2026
Rechner für Astrofotografie
Anleitung für die Rechner
- Die Rechner enthalten bereits Beispieldaten. Beispiel Teleskop Newton 200 mm Öffnung und 1000 mm Brennweite bei f/5.
- Markiere die Zahlen in den Feldern, lösche sie und trage deine eigenen ein.
- Benutze bei großen Zahlen keine Kommas.
- Die Sensoren von Canons AP-C-Kameras sind 22,3 mm x 14,9 mm groß.
- Die von Nikon sind 23,5 mm x 15,6 mm.
- Vollformatsensoren sind 36 mm x 24 mm.
Diese Anwendung ist speziell für Astrofotografie-Enthusiasten entwickelt worden und bietet eine benutzerfreundliche Plattform, um verschiedene wichtige Berechnungen durchzuführen, die für die Erstellung beeindruckender Astrofotos erforderlich sind. Die Funktionen sind in mehrere Abschnitte unterteilt, um eine bessere Übersichtlichkeit und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.
- Gesichtsfeld – Berechnet das sichtbare Gesichtsfeld eines Teleskops in Grad, basierend auf der Brennweite des Teleskops und der Größe des Bildsensors in Millimetern.
- Öffnungsverhältnis – Berechnet das Öffnungsverhältnis eines Teleskops, basierend auf seiner Brennweite und Öffnung in Millimetern.
- Bildskala pro Pixel – Berechnet die Bildskala eines Teleskops in Bogensekunden pro Pixel, basierend auf seiner Brennweite und der Pixelgröße des Sensors in Mikrometern.
- Brennweite und Öffnungsverhältnis für kritisches Abtasten benötigt – Berechnet die benötigte Brennweite und das Öffnungsverhältnis für eine kritische Abtastung eines Sensors basierend auf der Öffnung des Teleskops in Millimetern, der Pixelgröße des Sensors in Mikrometern und dem Abtastfaktor.
- Benötigte Brennweite für eine gewünschte Bildabtastung – Berechnet die benötigte Brennweite eines Teleskops, um eine bestimmte Bildabtastung in Bogensekunden pro Pixel zu erreichen, basierend auf der gewünschten Abtastung und der Pixelgröße des Sensors in Mikrometern.
📷 Vom Rechnen zum Fotografieren
Die Zahlen oben sagen dir, was dein Aufbau leistet. Zwei kleine Teile verschieben das Ergebnis spürbar – beide kosten weniger als ein Okular:
Omegon 2x Barlow, achromatisch, 1,25" (34,90 €) – verdoppelt die Brennweite und damit die Bildskala. Wenn der Rechner dir zu grobe Bogensekunden pro Pixel ausgibt, ist das der günstigste Weg zum kritischen Abtasten.
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Omegon Premium-Mondfilter 1,25″ (19,90 €) – dämpft den grellen Vollmond, damit die Kamera Kontraste statt einer weißen Fläche aufzeichnet. Für Deep-Sky bringt er nichts – dort stört der Mond, nicht die Helligkeit im Okular.
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Die passende Kamera zu deinem Sampling findest du im Ratgeber Astrofotografie-Kameras. Oder du überspringst die Rechnerei komplett mit einem Smart-Teleskop – beim DWARF 3 sind es 2,75 Bogensekunden pro Pixel, das rechnet die Software für dich.
Die Anwendung ist so gestaltet, dass sie sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Astrofotografen nützlich ist. Die leicht verständlichen Anweisungen und die einfache Bedienung ermöglichen es den Nutzern, ihre Ausrüstung optimal einzusetzen und beeindruckende Astrofotos von Galaxien, Sternhaufen und Nebeln zu erstellen.
Die Ergebnisse der Berechnungen helfen dabei, das Verständnis für die technischen Aspekte der Astrophotografie zu vertiefen und die Fotografietechniken kontinuierlich zu verfeinern.
Du rechnest schon mit Pixeln und Brennweiten? Dann lohnt sich eine ehrliche Geräte-Empfehlung.
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