Sternenhimmel im August 2026: Sofi, Perseiden und Mondfinsternis

Hinweis: Dieser Guide beschreibt den Himmel im August. Aktuell ist September – hier geht es zum Guide für September.

Von · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 14. September 2026

Der August 2026 ist kein normaler Beobachtungsmonat – er ist der Astronomie-Monat des Jahrzehnts. Am 12. August frisst der Mond am Abendhimmel bis zu 90 Prozent der Sonne weg, in derselben Nacht erreichen die Perseiden ihr Maximum – und zwar bei Neumond, also unter perfekt dunklem Himmel. Zwei Wochen später, am 28. August, ging der Vollmond verfinstert unter. Dazwischen liegen vier Wochen mit Saturn als Planet der Nacht, der Milchstraße in ihrer schönsten Sommerposition und Nächten, die von Tag zu Tag länger und dunkler werden. Alle Termine, alle Uhrzeiten – und für jede größere Stadt die eigene Rechnung.

⚡ Die schnelle Antwort: Die drei Pflichttermine im August 2026 sind der 12. August (partielle Sonnenfinsternis am frühen Abend, 84 bis 90 % Bedeckung über Deutschland), die Nacht vom 12. auf den 13. August (Perseiden-Maximum bei Neumond, unter dunklem Landhimmel 50 bis 70 Meteore pro Stunde) und der 28. August (partielle Mondfinsternis, bei der der Mond zu 77 bis 94 % verfinstert unterging). Planeten-Highlight ist Saturn, der zum Monatsende schon um 21:20 Uhr aufgeht. Wirklich dunkel wird es Anfang August erst gegen 23:50 Uhr, Ende August schon ab 22:12 Uhr.

Das Wichtigste in Kürze

  • 12. August (vorbei): Die partielle Sonnenfinsternis brachte 84 bis 90 % Bedeckung über Deutschland – das größte Sonnen-Ereignis seit 1999; alle kommenden Termine stehen im Guide
  • Nacht 12./13. August (vorbei): Das Maximum der Perseiden fiel in eine mondlose Neumondnacht – Nachzügler des Stroms sind noch bis etwa zum 24. August zu sehen, mit jedem Abend weniger
  • 28. August (vorbei): Die partielle Mondfinsternis ab 04:33 Uhr – der Mond ging in der Morgendämmerung zu 77 bis 94 % verfinstert unter; der Rückblick mit allen Zeiten steht im Guide
  • Was jetzt noch kommt: Die letzten Augustnächte gehören Saturn und der Milchstraße – am 31. August steht der Mond nur rund 6° neben Saturn. Danach geht es weiter mit dem September-Himmel: Venus-Bedeckung am 14. September, Neptun-Opposition und Erntemond am 26. September
  • Planeten: Saturn wird zum Planeten der ganzen Nacht, Merkur zeigt sich Anfang August am Morgenhimmel, Venus bleibt trotz größter Elongation ein tiefer Abendgruß
  • Deep-Sky: Milchstraße, Sommerdreieck und Andromeda-Galaxie – der August ist der beste Monat des Jahres für weite Blicke ins All
  • Dunkelheit: Die astronomische Nacht wächst im Lauf des Monats von 3,1 auf 6,3 Stunden – Ende August lohnt sich das Aufbauen wieder deutlich früher
  • Ausblick: Danach übernimmt der Sternenhimmel im September – mit der Venus-Bedeckung am 14. September, der Neptun-Opposition und dem Erntemond

Himmelsereignisse im August 2026: der Terminkalender

Alle Termine mit Uhrzeiten in MESZ, berechnet für die Mitte Deutschlands (51,2° N / 10,5° O). Für Orte weiter im Westen verschieben sich Auf- und Untergänge um bis zu 20 Minuten nach hinten, im Osten entsprechend nach vorn.

DatumEreignisWas du davon hast
2. AugustMerkur in größter westlicher Elongation (19,5°)Beste Morgensichtbarkeit des Jahres: Aufgang gegen 04:15 Uhr, rund 0,3 mag hell, tief im Nordosten
4. AugustMond bei Saturn (rund 5°)Nach Mitternacht im Südosten, ein hübsches Paar fürs Fernglas
6. August, 04:21 UhrLetztes ViertelAb jetzt werden die Nächte von Tag zu Tag dunkler
9. AugustMondsichel bei Mars (rund 4°)Kurz vor der Morgendämmerung sehr tief im Nordosten – schwierig, aber ein schönes Fotomotiv
11. AugustSchmale Mondsichel bei Merkur (rund 1°)Gegen 04:30 Uhr über dem Nordosthorizont, das letzte Merkur-Fenster des Monats
12. August, 19:36 UhrNeumondGenau am Tag der Sonnenfinsternis und in der Nacht des Perseiden-Maximums
12. August, 19:11–21:00 UhrPartielle SonnenfinsternisMaximum je nach Ort zwischen 20:05 und 20:17 Uhr, 84 bis 90 % Bedeckung – nur mit Schutzbrille!
Nacht 12./13. AugustPerseiden-MaximumKein Mondlicht, dazu ein Radiant, der bis zum Morgen auf 67° steigt
15. AugustVenus in größter östlicher Elongation (45,9°)Rein geometrisch der beste Abendtermin – wegen der flachen Sommerekliptik trotzdem nur ein tiefer Gruß
16. AugustMondsichel bei Venus (rund 2°)In der hellen Abenddämmerung dicht über dem Westhorizont
20. August, 04:46 UhrErstes ViertelHalbmond am Abendhimmel – die beste Zeit für Krater im Teleskop
28. August, 06:18 UhrVollmondDer Vollmond fällt exakt mit der Mondfinsternis zusammen
28. August, 04:33–06:56 UhrPartielle MondfinsternisMaximum 06:13 Uhr mit 93,8 % – bei uns geht der Mond mitten in der Finsternis unter
31. AugustMond bei Saturn (rund 6°)Der Ringplanet steht jetzt schon am Abendhimmel

Wann wird es im August richtig dunkel?

Der August ist der Monat, in dem die Astronomie nach Deutschland zurückkehrt. Im Juni gibt es in der Nordhälfte gar keine astronomische Nacht, Anfang August sind es gerade einmal drei Stunden – und bis zum Monatsende verdoppelt sich dieses Fenster fast. Astronomische Dunkelheit bedeutet, dass die Sonne mehr als 18° unter dem Horizont steht und ihr Restlicht keine Rolle mehr spielt. Erst dann sieht man die Milchstraße so, wie sie gemeint ist.

DatumSonnenuntergangAstronomisch dunkel vonbisSonnenaufgangDunkle Stunden
1. August21:06 Uhr23:52 Uhr03:00 Uhr05:46 Uhr3,1
5. August21:00 Uhr23:36 Uhr03:14 Uhr05:52 Uhr3,6
10. August20:50 Uhr23:18 Uhr03:32 Uhr06:00 Uhr4,2
15. August20:40 Uhr23:02 Uhr03:46 Uhr06:08 Uhr4,7
20. August20:30 Uhr22:46 Uhr04:00 Uhr06:14 Uhr5,2
25. August20:20 Uhr22:30 Uhr04:14 Uhr06:22 Uhr5,7
31. August20:08 Uhr22:12 Uhr04:28 Uhr06:32 Uhr6,3
Diagramm: für jede Nacht im August 2026 die Zeiten von Sonnenuntergang, astronomischer Dunkelheit und Mondauf- bzw. -untergang für die Mitte Deutschlands
Für jede Nacht im August 2026: Dämmerung (blau), astronomische Dunkelheit (schwarz) und die Zeiten, in denen der Mond über dem Horizont steht. Berechnet für die Mitte Deutschlands, Grafik: Sterngucker.de.

An der Grafik lässt sich der eigentliche Beobachtungsplan des Monats ablesen: In der ersten Woche stört der abnehmende Mond nur in der zweiten Nachthälfte, um den 12. August herum ist er komplett aus dem Weg, und ab dem 20. August frisst der zunehmende Mond sich immer weiter in den Abend hinein. Wer die Milchstraße fotografieren will, hat also zwei Fenster: die Nächte vom 8. bis 17. August und noch einmal die letzten beiden Nächte des Monats.

Wie viel du davon tatsächlich siehst, hängt an einer zweiten Größe, die keine Rechnung liefert: der Lichtverschmutzung an deinem Standort. Unter einem aufgehellten Vorstadthimmel bleibt von der Milchstraße auch in der dunkelsten Stunde wenig übrig.

Sonnenfinsternis am 12. August: der Rückblick

Am Abend des 12. August 2026 schob sich der Neumond vor die Sonne. Über Island und Nordspanien war die Finsternis total, über Deutschland blieb eine tiefe partielle Phase: Zwischen 19:11 und 19:24 Uhr biss der Mond die erste Kerbe in die Sonnenscheibe, zwischen 20:05 und 20:17 Uhr stand sie am tiefsten. Je nach Ort waren 84 bis 90 Prozent der Sonnenfläche bedeckt – tief über dem Westhorizont, kurz vor Sonnenuntergang.

So etwas hatte es in Deutschland seit der totalen Finsternis von 1999 nicht mehr gegeben; die nächste vergleichbar tiefe Sonnenfinsternis über Deutschland folgt erst 2081. Deutlich früher kommt die nächste totale Finsternis in Reichweite: am 2. August 2027 über Südeuropa und Nordafrika.

Wie die Finsternis ablief, welche Zeiten und Bedeckungsgrade für deine Stadt galten und wann sich eine Finsternis-Brille wieder lohnt, steht im großen Guide:

🌘 Alles zur Sonnenfinsternis am 12. August 2026
Der komplette Rückblick mit allen Zeiten und Bedeckungsgraden für deine Stadt – und die kommenden Sonnenfinsternis-Termine, allen voran die totale am 2. August 2027.

Zum Sonnenfinsternis-Guide →

Die Perseiden 2026: beste Sternschnuppennacht seit Jahren

Die Perseiden sind der zuverlässigste Meteorstrom des Jahres – und 2026 fiel ihr Maximum in der Nacht vom 12. auf den 13. August mit dem Neumond zusammen: keine Aufhellung, kein Blendlicht, nur der natürliche Nachthimmel. Das Maximum ist inzwischen vorbei, ganz zu Ende sind die Perseiden aber noch nicht: Bis etwa zum 24. August fallen weiter einzelne Sternschnuppen aus dem Perseus, mit jedem Abend weniger.

Diagramm der Perseiden-Nacht 12. auf 13. August 2026 mit Höhe des Radianten im Perseus und den realistisch sichtbaren Meteoren pro Stunde bei Landhimmel und am Stadtrand
In der Perseiden-Nacht steigt der Radiant im Perseus bis zum Morgengrauen immer höher – und mit ihm die Zahl der sichtbaren Meteore. Grafik: Sterngucker.de.

Die entscheidende Größe ist die Höhe des Radianten, also des Punktes im Sternbild Perseus, aus dem die Meteore zu kommen scheinen. Je höher er steht, desto mehr Meteore fallen überhaupt in dein Sichtfeld. Um 22 Uhr steht er 25° hoch, um Mitternacht 34°, um 03 Uhr 55° und kurz vor der Dämmerung 67°. Deshalb gilt für die Perseiden immer derselbe Rat: je später, desto besser.

Uhrzeit (MESZ)Höhe des RadiantenDunkler LandhimmelStadtrand
23:00 Uhr29°rund 37 Meteore/hrund 14 Meteore/h
00:00 Uhr34°rund 43 Meteore/hrund 17 Meteore/h
01:00 Uhr41°rund 50 Meteore/hrund 19 Meteore/h
02:00 Uhr47°rund 57 Meteore/hrund 22 Meteore/h
03:00 Uhr55°rund 63 Meteore/hrund 24 Meteore/h
04:00 Uhr63°rund 68 Meteore/hrund 26 Meteore/h

Diese Zahlen sind ehrlich gerechnet: Sie gehen von einer ZHR von 100 aus – dem Wert, den die Perseiden unter idealisierten Bedingungen erreichen – und rechnen ihn auf die tatsächliche Radiantenhöhe und die reale Himmelsqualität herunter. Die oft zitierten „100 Sternschnuppen pro Stunde” sieht ein einzelner Beobachter praktisch nie. 50 bis 70 Meteore in der Stunde vor der Dämmerung, fernab der Städte, sind dagegen ein realistisch erreichbares Ziel.

Für die Beobachtung selbst brauchst du kein Gerät. Fernglas und Teleskop schaden hier sogar: Sie verkleinern das Blickfeld und lassen dich fast alles verpassen. Was hilft, ist ein Liegestuhl oder eine Isomatte, warme Kleidung – im August kühlt es nachts auf unter 10 °C ab – und 20 Minuten Geduld, bis die Augen dunkeladaptiert sind. Ein einziger Blick aufs Handy setzt diese Anpassung zurück.

🌠 Der komplette Perseiden-Plan
Beste Uhrzeiten, geeignete Beobachtungsorte, Foto-Einstellungen und der Stundenplan für den Doppelabend aus Sonnenfinsternis und Sternschnuppen.

Zum Perseiden-Guide →

Und wenn du wissen willst, welche Ströme danach kommen: Der Sternschnuppen-Kalender listet alle Maxima bis Ende 2027.

Partielle Mondfinsternis am 28. August: der Mond ging verfinstert unter

Am Morgen des 28. August tauchte der Vollmond in den Kernschatten der Erde ein – und zwar tief: Im Maximum um 06:13 Uhr MESZ waren 93,8 Prozent des Monddurchmessers verfinstert. Das ging knapp an einer totalen Finsternis vorbei; ein schmaler heller Streifen am Südrand blieb stehen.

Der Haken für Mitteleuropa: Der Mond stand zu diesem Zeitpunkt praktisch schon auf dem Horizont. Die partielle Phase begann um 04:33 Uhr, als der Mond noch 12 bis 20° hoch im Westen stand – das war die eigentliche Show. Danach sank er immer tiefer und wurde immer dunkler, bis er zwischen 06:10 und 06:56 Uhr unterging. Das Maximum selbst erlebte in Deutschland niemand am dunklen Himmel: Zu diesem Zeitpunkt ging auf der Gegenseite bereits die Sonne auf.

Diagramm der partiellen Mondfinsternis am 28. August 2026 mit dem Anteil des Mondes im Kernschatten und den Monduntergangszeiten für Berlin, München und Köln
Der Anteil des Mondes im Kernschatten am 28. August 2026. Die Punkte markieren, wie weit die Finsternis beim Monduntergang in Berlin, München und Köln fortgeschritten ist. Grafik: Sterngucker.de.

Daraus folgt eine ungewöhnliche Geografie: Je weiter östlich du stehst, desto mehr Finsternis bekommst du zu sehen – weil der Mond dort später relativ zum Finsternisverlauf untergeht. In Dresden und Rostock verschwindet er zu über 93 Prozent verfinstert hinter dem Horizont, in Genf nur zu knapp 70 Prozent. Umgekehrt steht der Mond im Westen und Süden zu Beginn der Finsternis höher und damit bequemer.

Praktisch heißt das: Aufstehen um 04:15 Uhr, freie Sicht nach Westen suchen. Ein Hügel, ein Feldweg, ein See – alles, was den Blick bis zum Horizont freihält. Ein Fernglas macht die Verfärbung des Kernschattens sichtbar; für Fotos reicht ein Teleobjektiv ab 200 mm auf dem Stativ.

Monduntergang und Bedeckung für 44 deutsche Städte

Alle Zeiten in MESZ, gerechnet für ebenen Horizont. Die Spalte „Mondhöhe um 04:33 Uhr” sagt dir, wie hoch der Mond zu Beginn der partiellen Phase steht – je größer der Wert, desto entspannter die Beobachtung.

OrtMonduntergangBedeckung beim UntergangMondhöhe um 04:33 Uhr
Aachen06:49 Uhr76,6 %17,2°
Augsburg06:33 Uhr88,2 %16,4°
Berlin06:15 Uhr93,7 %12,6°
Bielefeld06:36 Uhr86,1 %15,2°
Bochum06:43 Uhr81,5 %16,2°
Bonn06:45 Uhr80,1 %16,8°
Braunschweig06:27 Uhr90,7 %14,1°
Bremen06:33 Uhr88,0 %14,4°
Chemnitz06:20 Uhr93,0 %13,8°
Dortmund06:42 Uhr82,4 %16,1°
Dresden06:16 Uhr93,6 %13,3°
Duisburg06:45 Uhr80,0 %16,4°
Düsseldorf06:45 Uhr79,7 %16,6°
Erfurt06:28 Uhr90,6 %14,7°
Essen06:44 Uhr80,8 %16,3°
Flensburg06:27 Uhr91,0 %13,0°
Frankfurt am Main06:39 Uhr84,2 %16,4°
Freiburg im Breisgau06:46 Uhr78,9 %18,2°
Garmisch-Partenkirchen06:33 Uhr87,8 %16,8°
Gelsenkirchen06:43 Uhr81,1 %16,2°
Halle (Saale)06:23 Uhr92,3 %13,9°
Hamburg06:27 Uhr90,8 %13,6°
Hannover06:30 Uhr89,3 %14,4°
Karlsruhe06:42 Uhr82,0 %17,3°
Kassel06:34 Uhr87,7 %15,2°
Kiel06:25 Uhr91,7 %13,0°
Konstanz06:41 Uhr82,8 %17,7°
Krefeld06:46 Uhr79,2 %16,6°
Köln06:45 Uhr79,9 %16,7°
Leipzig06:21 Uhr92,7 %13,8°
Lübeck06:23 Uhr92,1 %13,0°
Magdeburg06:23 Uhr92,3 %13,7°
Mainz06:41 Uhr82,8 %16,7°
Mannheim06:41 Uhr82,8 %16,9°
Mönchengladbach06:47 Uhr78,5 %16,8°
München06:30 Uhr89,4 %16,2°
Münster06:40 Uhr83,5 %15,7°
Nürnberg06:30 Uhr89,5 %15,6°
Rostock06:17 Uhr93,5 %12,2°
Saarbrücken06:48 Uhr77,6 %17,8°
Stuttgart06:39 Uhr84,1 %17,0°
Sylt (Westerland)06:31 Uhr88,9 %13,4°
Wiesbaden06:41 Uhr82,9 %16,6°
Wuppertal06:43 Uhr81,0 %16,4°

Österreich und Schweiz

OrtMonduntergangBedeckung beim UntergangMondhöhe um 04:33 Uhr
Basel06:48 Uhr77,4 %18,6°
Bern06:49 Uhr76,1 %19,1°
Genf06:56 Uhr69,9 %20,3°
Graz06:16 Uhr93,7 %14,7°
Innsbruck06:32 Uhr88,4 %16,8°
Salzburg06:24 Uhr91,8 %15,6°
Wien06:10 Uhr93,7 %13,5°
Zürich06:44 Uhr80,5 %18,2°

Mehr zur Mechanik von Kern- und Halbschatten, zur Farbe des verfinsterten Mondes und zu den nächsten Terminen findest du auf unserer Seite zur Mondfinsternis.

Die Mondphasen im August 2026

DatumUhrzeit (MESZ)MondphaseDas bedeutet für dich
6. August04:21 UhrLetztes ViertelAbnehmender Mond – die Nächte werden von Tag zu Tag dunkler
12. August19:36 UhrNeumondPerfekt dunkler Himmel zum Perseiden-Maximum – und die Voraussetzung für die Sonnenfinsternis am selben Abend
20. August04:46 UhrErstes ViertelHalbmond am Abendhimmel – die beste Zeit für Krater und Gebirge im Teleskop, weil die Schatten an der Lichtgrenze am längsten sind
28. August06:18 UhrVollmondFällt mit der partiellen Mondfinsternis zusammen – der Mond geht verfinstert unter

Alle Vollmond-Termine des Jahres stehen im Vollmondkalender, alle Phasen Tag für Tag im Mondkalender 2026.

Du weißt jetzt, was diesen Monat am Himmel steht. Womit schaust du hin?
Sechs kurze Fragen, ehrliche Antwort per Mail – ohne Kaufdruck.

Welches Teleskop passt zu dir?

Beantworte ein paar kurze Fragen – deine persönliche Teleskop-Empfehlung kommt direkt in dein E-Mail-Postfach. Kostenlos & unverbindlich.

Frage 1 von 6

Tippe einfach auf deine Antwort – es geht automatisch weiter.

Für wen ist das Teleskop?

Was möchtest du in erster Linie beobachten?

Möchtest du durch das Teleskop auch fotografieren?

Möchtest du das Teleskop öfter zu einem anderen Beobachtungsort transportieren?

Wie groß ist dein Budget?

Fast geschafft! Wohin dürfen wir deine Empfehlung schicken?

Wir verwenden deine Angaben ausschließlich, um dir deine persönliche Teleskop-Empfehlung per E-Mail zu senden. Details in der Datenschutzerklärung.

🌠

Super – deine persönliche Teleskop-Empfehlung ist unterwegs zu deinem Postfach!

Keine Mail bekommen? Schau bitte auch im Spam-Ordner nach oder schreib uns an info@sterngucker.de.

Die lohnenden Termine liegen oft Monate auseinander – und sind schnell vergessen. Damit dir keiner entgeht:

Wir erinnern dich an das nächste Himmelsereignis

Eine kurze Mail, rechtzeitig vorher – mit Uhrzeiten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich das Aufstehen lohnt.

Du bekommst gleich eine Bestätigungsmail. Deine Adresse bleibt bei uns – keine Weitergabe, keine Werbung Dritter.

Die Planeten im August 2026

Der August gehört Saturn. Der Ringplanet steht in den Fischen, geht Anfang des Monats gegen 23 Uhr auf und zum Monatsende bereits um 21:20 Uhr – seine Opposition Anfang Oktober wirft ihre Schatten voraus. Alle Zeiten gelten für die Mitte Deutschlands.

PlanetSichtbarkeitAuf- bzw. Untergang am 15. AugustHelligkeitSternbild
SaturnDie ganze zweite NachthälfteAufgang 22:22 Uhr+0,7 magFische
NeptunZweite Nachthälfte, nur im TeleskopAufgang 21:58 Uhr+7,8 magFische
UranusLetztes Nachtdrittel, Fernglas genügtAufgang 00:02 Uhr+5,7 magStier
MarsMorgenhimmel, sehr tief und schwierigAufgang 01:42 Uhr+1,3 magZwillinge
JupiterErst ab Monatsende in der MorgendämmerungAufgang 05:00 Uhr−1,8 magKrebs
VenusAbenddämmerung, sehr tief im WestenUntergang 21:48 Uhr−4,3 magJungfrau
MerkurNur in der ersten Monatshälfte am MorgenhimmelAufgang 04:54 Uhr−1,2 magKrebs

Saturn ist das lohnendste Teleskopobjekt des Monats. Schon 60-fache Vergrößerung trennt die Ringe sichtbar von der Kugel; ab etwa 100-fach wird die Cassini-Teilung erkennbar, wenn die Luft ruhig steht. Der beste Zeitpunkt ist die zweite Nachthälfte, wenn Saturn hoch genug steht, dass sein Licht nicht mehr durch die unruhige horizontnahe Luft muss.

Merkur ist die Überraschung des Monats. Am 2. August erreicht er mit 19,5° seine größte westliche Elongation und ist damit so gut am Morgenhimmel zu sehen wie selten. Suche ihn zwischen 04:15 und 05:00 Uhr tief im Nordosten – ein freier Horizont ist Pflicht. Nach dem 15. August verschwindet er wieder im Sonnenlicht.

Venus ist der klassische Fall von „Zahlen lügen nicht, aber sie täuschen”. Am 15. August steht sie mit 45,9° so weit von der Sonne entfernt wie nie in diesem Jahr – trotzdem sieht man sie kaum. Grund ist die im Spätsommer sehr flach zum Horizont liegende Ekliptik: Der große Winkelabstand übersetzt sich nicht in Höhe. Venus geht um 21:48 Uhr unter, also gut eine Stunde nach der Sonne, und steht dabei nie mehr als eine Handbreit über dem Horizont.

Mars ist mit +1,3 mag derzeit unscheinbar und steht tief in der Morgendämmerung – ein Objekt für Sammler, nicht für Genießer. Jupiter kehrt Ende August aus der Sonnennähe zurück; am 15. August steht er zwar nur 0,5° neben Merkur, beide sind dann aber der Sonne zu nah für eine sichere Beobachtung.

Die Sternbilder im August: Sommerdreieck und Milchstraße

Wer im August nach oben schaut, sieht als Erstes drei sehr helle Sterne, die ein großes Dreieck über dem Zenit aufspannen: das Sommerdreieck. Es ist kein offizielles Sternbild, sondern eine Merkfigur aus den hellsten Sternen dreier Sternbilder – und der beste Einstieg in die Orientierung am Sommerhimmel.

  • Wega in der Leier steht am 15. August um 22:20 Uhr fast im Zenit (78° hoch) und ist der hellste der drei. Direkt daneben liegt der Ringnebel M57.
  • Deneb im Schwan kulminiert gegen 00:24 Uhr in 84° Höhe. Der Schwan liegt mit ausgebreiteten Flügeln mitten im Band der Milchstraße.
  • Atair im Adler bleibt mit 48° am 15. August um 23:34 Uhr deutlich tiefer und markiert die Südspitze des Dreiecks.

Tiefer im Süden, knapp über dem Horizont, stehen Schütze und Skorpion – dort liegt das Zentrum unserer Galaxie. Östlich davon schiebt sich ab Mitte August das flache Dreieck des Steinbocks über den Horizont; sein Hauptstern Algedi ist ein Doppelstern, den geübte Augen schon ohne Hilfsmittel trennen. Im Nordosten steigen währenddessen die Herbstbilder auf: Andromeda mit der Andromeda-Galaxie, Perseus und Kassiopeia.

Wer sich am Himmel zurechtfinden will, kommt mit einer gedruckten Karte oft schneller ans Ziel als mit dem Handy – schon weil das Display die Dunkeladaption der Augen jedes Mal zerstört.

Orientierung ganz ohne Akku: Oculum Drehbare Himmelskarte 29 cm

Oculum Drehbare Himmelskarte 29 cm

Einstellen, hochhalten, Sternbilder finden: Die drehbare Karte zeigt für jedes Datum und jede Uhrzeit genau den Himmel, der gerade über dir steht. Braucht keinen Akku, kein Netz und blendet dich nicht – der beste Begleiter für die erste Orientierung am Nachthimmel.

Preis: 19,90 €

Auf Lager · versandfertig in 24 h

Verfügbarkeit prüfen* →

Deep-Sky-Objekte im August: was sich wirklich lohnt

Die folgende Tabelle zeigt, wann die wichtigsten Objekte am 15. August am höchsten stehen – der Moment, in dem du sie am schärfsten siehst, weil ihr Licht die dünnste Luftschicht durchqueren muss.

ObjektSternbildHöchststand am 15. AugustHöheWomit du es siehst
WegaLeier22:20 Uhr78°Bloßes Auge
DenebSchwan00:24 Uhr84°Bloßes Auge
AtairAdler23:34 Uhr48°Bloßes Auge
M13 – Kugelsternhaufen im HerkulesHerkules20:24 Uhr75°Fernglas als Nebelfleck, ab 15 cm Öffnung in Einzelsterne aufgelöst
M57 – RingnebelLeier22:36 Uhr72°Teleskop; ab 100-facher Vergrößerung als kleiner Rauchring
M27 – HantelnebelFuchs23:42 Uhr62°Fernglas als Fleck, Teleskop zeigt die Hantelform
M31 – Andromeda-GalaxieAndromeda04:24 Uhr80°Bloßes Auge unter dunklem Himmel, im Fernglas beeindruckend groß
h und χ – DoppelsternhaufenPerseus06:02 Uhr84°Das schönste Fernglas-Objekt des Nordhimmels
M8 – LagunennebelSchütze21:46 Uhr15°Fernglas, aber nur bei wirklich freiem Südhorizont
Zentrum der MilchstraßeSchütze21:28 Uhr10°Bloßes Auge – die hellste Stelle des Bandes, tief im Süden

Zwei Dinge fallen an dieser Tabelle auf. Erstens: Die Sommerobjekte im Zenit (M13, M57, M27) kulminieren zu einer Zeit, in der es noch gar nicht richtig dunkel ist. Beobachte sie trotzdem später – 60° Höhe bei echter Dunkelheit schlagen 75° in der Dämmerung. Zweitens: Das Zentrum unserer Galaxie erreicht von Deutschland aus nie mehr als 10° Höhe. Wer die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht sehen will, muss dafür entweder in die Alpen oder deutlich weiter nach Süden fahren.

Was du wovon brauchst, lässt sich klar sortieren. Für die Milchstraße, die Andromeda-Galaxie als Ganzes, das Sommerdreieck und die Sternwolken im Schützen ist ein lichtstarkes Fernglas tatsächlich das bessere Gerät als ein Teleskop: Es zeigt große Felder auf einmal und lässt sich in Sekunden schwenken.

Fürs weite Schwenken über die Milchstraße: Celestron Cometron 7x50

Celestron Cometron 7x50

Der Astronomie-Klassiker unter den günstigen Ferngläsern: 7×50 mit großer Austrittspupille für helle Mond- und Milchstraßenbilder aus der Hand – ideal als erster Schritt vor dem Teleskop.

Preis: 65 €

Empfohlen statt des derzeit nicht lieferbaren Omegon Brightsky 10x50.

Auf Lager · versandfertig in 24 h

Verfügbarkeit prüfen* →

Wann sich das Teleskop trotzdem lohnt. Sobald du Saturns Ringe, die Krater am Halbmond des 20. August, den Ringnebel M57 oder die Einzelsterne in M13 sehen willst, kommt das Fernglas an eine harte Grenze: Ihm fehlen Vergrößerung und Öffnung. Ein 10×50 zeigt Saturn als winziges Oval, ein 130-mm-Spiegel bei 100-facher Vergrößerung zeigt die Ringe getrennt von der Kugel. Wer nur ein Gerät kaufen kann und den Himmel wirklich erkunden will, greift zum Teleskop; das Fernglas ist die Ergänzung, nicht der Ersatz.

Das Teleskop für Saturn und Deep-Sky: Skywatcher Heritage 130/650 FlexTube

Skywatcher Heritage 130/650 FlexTube

Kompakter Tisch-Dobson mit echtem Parabolspiegel. Faltbar, passt in den Rucksack: Mond, Planeten und die hellen Deep-Sky-Klassiker.

Preis: 265 €

Auf Lager · versandfertig in 3-7 Tagen

Verfügbarkeit prüfen* →

Welche Bauart zu deinem Budget und deinem Balkon passt, klärt unser Ratgeber zum Teleskop für Einsteiger Schritt für Schritt.

Die Milchstraße fotografieren: Einstellungen und Orte

Der August ist der beste Monat des Jahres für Milchstraßen-Fotos: Das helle Zentrum steht am frühen Abend im Süden, die Nächte sind wieder lang genug, und um den 12. August herum stört kein Mond. Für ein brauchbares Bild brauchst du keine Spezialausrüstung – eine Kamera mit Wechselobjektiv und ein stabiles Stativ genügen.

EinstellungEmpfehlungWarum
Objektiv14 bis 24 mm BrennweiteFängt einen großen Bogen des Bandes ein und erlaubt lange Belichtungen
Blendef/2,8 oder weiter offenLichtstärke ist bei Nachtaufnahmen wichtiger als Schärfe in den Ecken
Belichtungszeit10 bis 20 SekundenFaustregel: 500 geteilt durch die Brennweite – länger, und die Sterne werden zu Strichen
ISO3200 bis 6400Moderne Sensoren vertragen das; lieber etwas Rauschen als ein unterbelichtetes Bild
FokusManuell auf einen hellen SternAutofokus versagt im Dunkeln – mit 10-fachem Live-View-Zoom auf Wega scharfstellen
DateiformatRAWNur so lässt sich die Milchstraße in der Nachbearbeitung herausholen
Weißabgleich3800 bis 4200 KelvinNeutralisiert die orange Lichtglocke der Städte

Wichtiger als jede Einstellung ist der Ort. Für eine sichtbare Milchstraße brauchst du einen Himmel mindestens der Bortle-Klasse 4 – in Deutschland sind das die Eifel, der Bayerische Wald, die Rhön, die Uckermark, die Schwäbische Alb und die Alpen. Entscheidend ist außerdem ein freier Blick nach Süden, denn genau dort, knapp über dem Horizont, liegt der hellste Teil des Bandes. Mehr zu Technik und Nachbearbeitung findest du in unserem Bereich Astrofotografie.

Ausrüstung für den August-Himmel

Der August verlangt für einmal drei sehr unterschiedliche Dinge – und das teuerste davon ist nicht das wichtigste:

  • Für den 12. August tagsüber: eine zertifizierte Sonnenfinsternis-Brille nach ISO 12312-2. Ohne sie ist die Finsternis nicht beobachtbar, mit ihr kostet sie unter drei Euro.
  • Für die Perseiden-Nacht: gar nichts. Liegestuhl, Decke, warme Jacke. Jedes optische Gerät verschlechtert das Ergebnis.
  • Für den Rest des Monats: ein Fernglas für die Milchstraße und die großen Objekte – oder ein Teleskop, wenn du Saturn, Mondkrater und Nebel sehen willst.

Wenn du dich zwischen Fernglas und Teleskop entscheiden musst und den Himmel ernsthaft erkunden willst, ist das Teleskop die richtige Wahl. Die Objekte, an denen ein Fernglas überlegen ist, kann man an einer Hand abzählen; die Objekte, für die Vergrößerung zwingend nötig ist, füllen ganze Kataloge.

* Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link bestellst, erhalten wir eine kleine Provision von Astroshop. Der Preis ändert sich für dich nicht.

Häufige Fragen zum Sternenhimmel im August

Was sieht man im August 2026 am Himmel?

Drei Großereignisse, alle inzwischen vorbei: die partielle Sonnenfinsternis am 12. August mit 84 bis 90 % Bedeckung, das Perseiden-Maximum in der Nacht vom 12. auf den 13. August bei Neumond und die partielle Mondfinsternis am Morgen des 28. August. Dazu Saturn als Planet der zweiten Nachthälfte, das Sommerdreieck im Zenit und die Milchstraße quer über den Himmel.

Welche Planeten sieht man im August 2026?

Saturn ist der Star: Er geht Mitte August um 22:22 Uhr auf und steht die ganze zweite Nachthälfte am Himmel. Merkur zeigt sich in der ersten Monatshälfte am Morgenhimmel (größte Elongation am 2. August), Venus steht abends sehr tief im Westen, Mars unscheinbar in der Morgendämmerung. Jupiter kehrt erst gegen Monatsende zurück. Uranus und Neptun sind Fernglas- bzw. Teleskopobjekte der zweiten Nachthälfte.

Wann sind die Perseiden 2026 am besten zu sehen?

In der Nacht vom 12. auf den 13. August, und zwar möglichst spät: Zwischen 03:00 Uhr und der einsetzenden Dämmerung gegen 04:30 Uhr steht der Radiant am höchsten. Unter dunklem Landhimmel sind dann 63 bis 70 Meteore pro Stunde realistisch, am Stadtrand rund 25. Auch die Nächte vom 8. bis 15. August lohnen sich.

Wie viele Sternschnuppen sieht man pro Stunde?

Das hängt an zwei Dingen: der Höhe des Radianten und der Dunkelheit deines Himmels. Die oft genannte Zahl von 100 Meteoren pro Stunde ist die sogenannte ZHR, ein normierter Vergleichswert für einen idealen Himmel mit Radiant im Zenit. Real sieht ein einzelner Beobachter in der Perseiden-Nacht 2026 unter dunklem Landhimmel 37 Meteore pro Stunde um 23:00 Uhr und rund 68 um 04:00 Uhr; am Stadtrand sind es 14 bzw. 26.

Welche Sternbilder sieht man im August?

Hoch im Zenit stehen Leier, Schwan und Adler mit dem Sommerdreieck. Im Süden folgen tief am Horizont Schütze und Skorpion, östlich davon ab Monatsmitte der Steinbock. Im Nordosten ziehen bereits die Herbstbilder herauf: Andromeda, Perseus und Kassiopeia. Der Große Wagen sinkt am Abend im Nordwesten ab.

Wann kann man die Milchstraße im August sehen?

Sobald es astronomisch dunkel ist – Anfang August ab 23:52 Uhr, Ende August schon ab 22:12 Uhr. Das hellste Stück im Schützen steht kurz nach Einbruch der Dunkelheit am höchsten und sinkt danach weg. Voraussetzung ist ein Standort fernab der Städte; unter aufgehelltem Vorstadthimmel bleibt vom Band nichts übrig. Die besten Nächte 2026 sind der 8. bis 17. August, weil der Mond dann nicht stört.

Wann ist Neumond im August 2026?

Am 12. August 2026 um 19:36 Uhr MESZ – genau am Abend der Sonnenfinsternis und in der Nacht des Perseiden-Maximums. Beides ist kein Zufall: Eine Sonnenfinsternis kann nur bei Neumond stattfinden, und dass das Perseiden-Maximum auf denselben Tag fällt, ist das Glück des Jahres.

Wo ist die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 zu sehen?

Total über Grönland, Island und Nordspanien. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist sie partiell zu sehen, mit 84 bis 90 % Bedeckung in Deutschland – der Südwesten bekommt mehr ab als der Nordosten. Wichtig: ausschließlich mit zertifizierter Schutzbrille beobachten. Alle Zeiten für 44 Städte stehen im Sonnenfinsternis-Guide.

War die Mondfinsternis am 28. August 2026 in Deutschland sichtbar?

Ja, aber nur der erste Teil. Die partielle Phase begann um 04:33 Uhr, da stand der Mond noch 12 bis 20° hoch im Westen. Das Maximum um 06:13 Uhr erlebte in Mitteleuropa niemand mehr am dunklen Himmel: In Deutschland ging der Mond zwischen 06:15 und 06:49 Uhr unter, verfinstert zu 77 bis 94 %, während im Osten die Sonne aufging. In Österreich und der Schweiz reicht die Spanne von 06:10 Uhr (Wien) bis 06:56 Uhr (Genf). Je weiter östlich du stehst, desto weiter fortgeschritten ist die Finsternis beim Untergang.

➡️ So geht es weiter: Der Sternenhimmel im September 2026 – mit Neptun-Opposition und Erntemond.

🛰️ Auch am Himmel unterwegs: Die Starlink-„Lichterkette“ – was dahintersteckt und wann du sie siehst.

📅 Auch spannend: Sternschnuppen 2026/2027: der komplette Meteorstrom-Kalender

🗓️ Auch spannend: Astro-Events 2026/2027: Alle Himmelsereignisse im Überblick