Der Sternenhimmel im Januar 2027: Quadrantiden & der Aufmarsch von Jupiter und Mars

Von · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 14. September 2026

Der Januar 2027 gehört den Planetenriesen: Jupiter und Mars stehen Seite an Seite im Löwen und steuern beide auf ihre Februar-Oppositionen zu – so hell und präsent waren sie lange nicht. Dazu starten die Quadrantiden das Sternschnuppen-Jahr, und der Winterhimmel um Orion zeigt sich in den langen Nächten von seiner besten Seite.

Die Quadrantiden siehst du ohne jede Ausrüstung. Jupiter und Mars dagegen zeigen im Januar genau das, wofür ein Teleskop da ist: Wolkenbänder, vier Monde und eine wachsende Marsscheibe. Welches Gerät dafür reicht, steht in der Kaufberatung für Planeten-Teleskope; für den breiten Einstieg bei den Teleskopen für Einsteiger.

Das Wichtigste in Kürze

  • 3./4. Januar: Quadrantiden-Maximum – bis zu 80 Meteore/Stunde, nur eine schmale Mondsichel stört. Details im Sternschnuppen-Kalender
  • Jupiter & Mars im Löwen: Beide gehen am Abend auf und dominieren die zweite Nachthälfte – der Countdown zu ihren Oppositionen im Februar läuft
  • Venus strahlt als heller Morgenstern im Südosten
  • Winterhimmel: Orion, Sirius, Plejaden und das Wintersechseck stehen abends perfekt

Die Mondphasen im Januar 2027

DatumMondphaseDas bedeutet für dich
7. JanuarNeumondDunkelste Nächte – ideal für den Orionnebel & Deep-Sky
15. JanuarErstes ViertelHalbmond am Abendhimmel – gute Mondbeobachtung
22. JanuarVollmondDer „Wolfsmond” steht hoch am Winterhimmel
29. JanuarLetztes ViertelAbende wieder mondfrei

Alle Termine: Vollmondkalender

Die Planeten im Januar 2027

Jupiter wird zum Objekt des Monats: Der Riesenplanet im Löwen geht schon am Abend auf und nähert sich seiner Opposition am 11. Februar. Im Teleskop zeigt er Wolkenbänder und das Ballett seiner vier großen Monde.

Mars folgt Jupiter im Löwen und wächst im Teleskop deutlich an – seine Opposition am 19. Februar wirft ihre Schatten voraus. Zwei helle Oppositionskandidaten in einem Sternbild: ein seltener Anblick!

Venus ist strahlender Morgenstern im Südosten – am 3. Januar erreicht sie ihre größte westliche Elongation (47° von der Sonne) und zeigt im Teleskop exakt eine halbe Scheibe. Saturn sinkt am Abendhimmel langsam Richtung Westen – die letzten guten Teleskop-Wochen der Saison. Uranus steht abends hoch im Stier, Neptun verabschiedet sich am frühen Abend.

Die lohnenden Termine liegen oft Monate auseinander – und sind schnell vergessen. Damit dir keiner entgeht:

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Deep-Sky im Januar: Der Winterhimmel in Bestform

  • Orionnebel (M42): Das Sternentstehungsgebiet unter Orions Gürtel – im Fernglas neblig, im Teleskop atemberaubend.
  • Plejaden & Hyaden im Stier – die schönsten offenen Sternhaufen des Himmels.
  • Sirius funkelt als hellster Stern des Nachthimmels tief im Süden.
  • h & χ Persei und die Wintermilchstraße von Cassiopeia bis zum Fuhrmann.

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Häufige Fragen zum Januar-Himmel

Wann sind die Quadrantiden 2027?

Das Maximum fällt auf die Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2027 – mit bis zu 80 Meteoren pro Stunde bei nur schmaler Mondsichel.

Welche Planeten sieht man im Januar 2027?

Jupiter und Mars fast die ganze Nacht im Löwen, Saturn und Uranus am Abend, Neptun am frühen Abend – und Venus als hellen Morgenstern.

Wann ist Neumond im Januar 2027?

Am 7. Januar 2027 – perfekt für dunkle Winternächte mit dem Orionnebel.

➡️ So geht es weiter: Der Sternenhimmel im Februar 2027 – mit der Doppel-Opposition von Jupiter und Mars.