Stern kaufen: Was du wirklich bekommst, was es kostet – und schönere Geschenkideen

Von · Veröffentlicht am · Angaben geprüft am 22. September 2026

Einen Stern kaufen heißt: Ein privater Anbieter trägt einen Namen deiner Wahl neben der Katalognummer eines echten Sterns in sein eigenes Register ein und schickt dir Urkunde und Sternkarte dazu.

Umbenannt wird der Stern dadurch nicht, gehören tut er dir auch nicht. Als Geschenk kann die Idee trotzdem funktionieren – wenn beide wissen, was sie da in der Hand halten.

⭐ Kurz gesagt
Eine Sterntaufe ist ein symbolisches Geschenk für 40 bis 190 €, keine offizielle Benennung und kein Eigentum. Wer die Romantik mag, fährt mit einer Sternpatenschaft bei einer Sternwarte oder einem Planetarium besser: gleiches Gefühl, ehrliche Urkunde, und das Geld fördert Bildungsarbeit. Wer den Himmel wirklich verschenken will, greift zu Sternkarte, Fernglas oder einem ersten Teleskop.

Sternenhimmel mit Milchstraße über dunklen Nadelbäumen
Tausende Sterne, keiner davon ist käuflich – verschenken lässt sich der Blick darauf trotzdem. Foto: NASA/Bill Ingalls (gemeinfrei)

Kann man einen Stern kaufen? Was astronomisch und rechtlich dahintersteckt

Die ehrliche Antwort: Nein, einen Stern kann man nicht kaufen – weder das Objekt selbst noch seinen offiziellen Namen. Was verkauft wird, ist ein Eintrag in einer privaten Liste, die außerhalb des Anbieters niemand verwendet.

Sterne gehören niemandem, und es gibt keine Behörde, die Eigentum im Weltraum verteilt. Der Weltraumvertrag von 1967 schließt sogar aus, dass Staaten sich Himmelskörper aneignen – ein Privatunternehmen kann also erst recht keine Besitzrechte weitergeben.

Was die Internationale Astronomische Union dazu sagt

Offizielle Sternnamen vergibt allein die Internationale Astronomische Union (IAU), der weltweite Dachverband der Berufsastronomen. Seit 2016 kümmert sich dort eine eigene Arbeitsgruppe um Eigennamen wie Wega oder Beteigeuze, alle anderen Sterne tragen Katalognummern wie HIP 91262 oder HD 32518.

Zu verkauften Sternnamen ist die IAU unmissverständlich: Sie hätten „keinerlei formelle oder offizielle Gültigkeit“, und die IAU distanziert sich ausdrücklich von dieser Praxis. Behauptungen, sie arbeite mit solchen Firmen zusammen, nennt sie falsch (Stellungnahme „Buying Stars and Star Names“ der IAU, archivierte Fassung).

⚠️ Wichtig: Kein Astronom, keine Sternwarte und keine Raumfahrtagentur verwendet einen gekauften Namen. Im Himmelsatlas, in Apps und in Fachkatalogen taucht er nie auf – nur in den Unterlagen des Anbieters, bei dem du gekauft hast.

Stern kaufen bei der NASA? Warum das nicht geht

Kaum eine Frage zum Thema kommt so oft wie „Stern kaufen bei der NASA“. Die NASA verkauft keine Sterne und vergibt auch keine Namen – sie ist eine US-Raumfahrtbehörde und für Sternbenennungen gar nicht zuständig.

Das Gerücht hält sich, weil manche Angebote mit Weltraumbildern, Satellitenfotos oder „internationalen Registern“ werben, die offiziell klingen. Taucht auf einer Verkaufsseite NASA oder IAU als Partner auf, ist das ein klares Warnsignal.

Sterntaufe: was du für dein Geld bekommst

Ob „Stern kaufen und benennen“ oder „Stern kaufen mit Namen“: Gemeint ist fast immer eine Sterntaufe, wie sie diverse Anbieter in Deutschland verkaufen.

Bei einer Sterntaufe suchst du einen Namen und ein Datum aus, der Anbieter ordnet ihm einen noch nicht vergebenen Stern aus seinem Bestand zu. Ein typisches Paket enthält:

  • Sterntaufe-Urkunde mit Wunschname, Datum und Katalognummer (meist HIP- oder HD-Nummer)
  • Sternkarte mit dem markierten Stern im jeweiligen Sternbild
  • Himmelskoordinaten (Rektaszension und Deklination) und die Helligkeit des Sterns
  • einen Eintrag im Sterntaufe-Register des Anbieters, oft mit Online-Abfrage
  • je nach Paket Mappe, Rahmen, Leuchtdeko, App-Zugang oder eine drehbare Sternkarte

Der Stern selbst ist echt, die Koordinaten stimmen in der Regel auch. Neu ist allein der Name – und der gilt nur im Register dieses einen Anbieters. Ein zweiter Anbieter weiß davon nichts und kann denselben Stern ein weiteres Mal vergeben.

Tipp: Das Wertvollste an der Urkunde ist die Katalognummer. Mit ihr findest du den Stern in jeder Planetariums-Software wieder – auch dann, wenn es den Anbieter längst nicht mehr gibt. Wie das geht, steht weiter unten.

Stern kaufen: Preis und Kosten im Überblick

Die Preise der großen deutschen Anbieter liegen erstaunlich eng beieinander. Das Basispaket kostet rund 40 bis 55 €, Premiumpakete bis etwa 190 €, dazu kommt meist Versand.

AngebotPreisWas drin istWohin das Geld geht
Sterntaufe, Basispaketca. 39–55 €Urkunde, Sternkarte, RegistereintragPrivater Anbieter
Sterntaufe, Premiumpaketca. 80–190 €Zusätzlich Wunsch-Sternbild, hellerer Stern, Doppelstern, Rahmen oder SternkartePrivater Anbieter
Sternpatenschaft, Sternwarteab ca. 50 €⭐ Unsere EmpfehlungUrkunde mit ehrlichem Hinweis „symbolisch“, teils Vorführung im PlanetariumBildungsarbeit, oft mit Spendenquittung
Drehbare Sternkarte19,90 €Der ganze Himmel für jede Nacht des JahresBleibt beim Beschenkten
Preisspannen der Sterntaufe-Anbieter und Sternwarten, Stand 21.09.2026 (eigene Sichtung der Anbieterseiten). Rabatte und Versandkosten schwanken.

Teurer heißt bei der Sterntaufe fast immer: hellerer Stern oder mehr Papier. Ein Premiumpaket garantiert meist einen Stern, den man mit bloßem Auge sieht, oder legt eine Sternkarte bei. Den Namen macht es genauso wenig offiziell wie das Basispaket.

Bei Sternwarten richtet sich der Preis ebenfalls nach der Helligkeit. Das Zeiss-Großplanetarium Berlin staffelt seine Patenschaften von 50 € für lichtschwache bis 5.000 € für die hellsten Sterne, die Sternwarte Bochum beginnt bei 49,99 € (Stand 21.09.2026).

Sterntaufe seriös oder Abzocke? Woran du gute Anbieter erkennst

Eine Sterntaufe ist nicht illegal und nicht automatisch Nepp. Unseriös wird sie, wenn der Anbieter mehr verspricht, als er liefern kann – etwa einen „offiziellen“ oder „weltweit anerkannten“ Namen.

Ob eine Sterntaufe in Deutschland seriös ist, prüfst du an diesen sieben Punkten:

Checkliste: seriöse Sterntaufe

  • Klarer Hinweis, dass der Name symbolisch ist und nicht von der IAU anerkannt wird
  • Katalognummer und Koordinaten auf der Urkunde, damit du den Stern selbst nachprüfen kannst
  • Helligkeit in Magnituden angegeben – und ob der Stern von Deutschland aus überhaupt aufgeht
  • Endpreis inklusive Versand sichtbar, kein Countdown-Rabatt, der nie abläuft
  • ✅ Vollständiges Impressum und erreichbarer Kundenservice
  • ⚠️ Werbung mit „offiziell“, „amtlich“, NASA oder IAU – Finger weg
  • ⚠️ Das Versprechen, der Name stehe in wissenschaftlichen Katalogen oder sei „für immer“ vergeben

Ist eine Sterntaufe also echt? Echt sind der Stern, die Urkunde und der Eintrag beim Anbieter – nicht der Name am Himmel. Ein fairer Anbieter sagt das selbst; die Sternwarte Bochum etwa schreibt offen, dass Sterne weder benannt noch gekauft werden können.

⚠️ Vor dem Bestellen: Weil die Urkunde auf einen Namen ausgestellt wird, schließen manche Anbieter das Widerrufsrecht aus. Lies die AGB oder achte auf eine freiwillige Geld-zurück-Garantie, falls das Geschenk nicht ankommt.

Einen Stern kaufen und verschenken: wann es trotzdem schön ist

Nichts gegen Romantik: Ein Stern mit dem Namen des Kindes, zur Hochzeit oder in Erinnerung an einen Menschen, der fehlt – das berührt viele, und das ist völlig in Ordnung. Es ist ein Symbol, so wie ein Liebesschloss an einer Brücke.

Schön wird der gekaufte Stern als Geschenk, wenn niemand getäuscht wird. Sag dazu, dass es eine symbolische Widmung ist, und mach etwas daraus: einen Abend draußen, an dem ihr den Stern gemeinsam sucht.

Enttäuschend wird es, wenn der Beschenkte glaubt, der Name stehe jetzt „offiziell“ am Himmel, oder wenn der Stern nie zu sehen ist. Wähl deshalb einen Stern, der von Deutschland aus sichtbar ist – oder gleich eine der Alternativen unten.

Deinen Stern am Himmel finden: so klappt es wirklich

Das ist der Teil, den fast alle Anbieter weglassen. Ob du „deinen“ Stern je siehst, hängt an zwei Zahlen auf der Urkunde: der Helligkeit und der Deklination.

Wie hell muss dein Stern sein? Kleinere Magnitude = heller. Jede Stufe ist rund 2,5-mal schwächer. Stadthimmel: bis ca. 4 mag Dunkler Landhimmel: bis ca. 6 mag Fernglas 7×50 / 10×50: bis ca. 9 mag Teleskop mit 130 mm: bis ca. 13 mag 0 2 4 6 8 10 12 Magnitude Wega 0 · Polarstern 2 · Mago 6,4
Richtwerte für mitteleuropäische Beobachter. Liegt dein Stern über 6 mag, brauchst du ein Fernglas; über 9 mag ein Teleskop. Grafik: sterngucker.de

Schritt 1: Katalognummer in einer Planetariums-App eingeben

Öffne das kostenlose Programm Stellarium (auch direkt im Browser als Stellarium Web) und tippe die Nummer von der Urkunde ins Suchfeld, zum Beispiel „HIP 12345“. Die App springt zum Stern und zeigt Sternbild, Helligkeit und Auf- und Untergang für deinen Standort.

Schritt 2: prüfen, ob der Stern bei uns überhaupt aufgeht

Von Deutschland aus (rund 50° nördlicher Breite) gehen Sterne mit einer Deklination südlich von etwa −40° nie über den Horizont. Steht auf der Urkunde zum Beispiel „Dekl. −52°“, ist der Stern hier schlicht unsichtbar.

Schritt 3: vom hellen Sternbild aus hinüberhangeln

Am Himmel suchst du nicht den Stern selbst, sondern zuerst das Sternbild, in dem er steht. Von dessen hellen Sternen aus hangelst du dich zum Ziel – die Methode erklären wir Schritt für Schritt in Sternbilder erkennen.

Liegt dein Stern jenseits von 6 mag, ist ein Fernglas der Schlüssel: Ein 7×50 zeigt Sterne bis etwa 9 mag und passt in jede Jackentasche. Was ein gutes Astro-Fernglas ausmacht, steht in unserem Ratgeber Fernglas für die Astronomie.

Findet jeden Stern: Omegon Hand-Planetarium Universe2go+

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Hand-Planetarium fürs Smartphone: Du schaust durch die Brille an den Himmel, und es zeigt Namen und Sternbilder genau dort, wohin du blickst. Hilft beim ersten Finden, ohne Karte lesen zu müssen.

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Sternreicher Nachthimmel mit Meteorspur über Baumsilhouetten
So sieht ein dunkler Himmel aus: Welcher der Tausenden Sterne „deiner“ ist, verrät erst die Katalognummer. Foto: NASA/Bill Ingalls (gemeinfrei)
Tipp: Streulicht frisst die schwachen Sterne zuerst. Fahr für die Suche aus der Stadt heraus und gib den Augen 20 Minuten, sich ans Dunkel zu gewöhnen – dann siehst du ein Vielfaches an Sternen. Mehr dazu in Lichtverschmutzung.

Bessere Alternativen zur Sterntaufe als Geschenk

Wer mit „Stern kaufen Geschenk“ sucht, will eigentlich etwas anderes schenken: ein Stück Himmel, das bleibt. Das geht ehrlicher, und oft sogar günstiger.

GeschenkFür wenWarum es ankommtPreis
SternpatenschaftRomantiker⭐ Unsere EmpfehlungUrkunde wie bei der Sterntaufe, aber ehrlich und für einen guten Zweck.ab ca. 50 €
Oculum Drehbare Himmelskarte 29 cmAlle, auch KinderZeigt für jedes Datum den echten Himmel – auch den Geburtstagshimmel.19,90 €
Planet Poster Editions Poster „Der Sternenhimmel“Fürs ZimmerAlle Sternbilder auf einem Blatt, wird nebenbei gelernt.9,50 €
Sega Toys Homestar FluxFamilie, Paare60.000 Sterne an der Zimmerdecke, auch bei Regen.189 €
Celestron Cometron 7x50NeugierigeZeigt Sterne bis etwa 9 mag, Mondkrater und die Milchstraße.65 €
Skywatcher Heritage 130/650 FlexTubeWer dranbleibtDas erste echte Teleskop: Saturnringe, Jupitermonde, Sternhaufen.265 €
Preise werden täglich automatisch abgeglichen. Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.

Sternpatenschaft bei einer Sternwarte oder einem Planetarium

Die Sternpatenschaft ist die ehrliche Schwester der Sterntaufe. Du bekommst eine Urkunde mit deinem Stern, und das Geld fließt in Führungen, Schulprogramme und Technik statt in ein Register.

Beim Planetarium Berlin wählst du eines der 88 Sternbilder, und auf Wunsch wird dir dein Stern unter der Kuppel gezeigt; es gibt eine Spendenquittung, die Patenschaft läuft fünf Jahre. Viele andere Sternwarten bieten Ähnliches an – frag bei der in deiner Nähe nach, unsere Liste der Sternwarten in Deutschland hilft beim Finden.

Sternkarte vom Geburtstag oder Hochzeitstag

Der Himmel über einem bestimmten Ort in einer bestimmten Nacht ist wirklich einmalig – und zwar ohne erfundenen Namen. Eine drehbare Sternkarte stellst du auf Tag und Uhrzeit ein und zeigst damit, welche Sternbilder bei der Geburt über dem Haus standen.

Der echte Geburtstagshimmel: Oculum Drehbare Himmelskarte 29 cm

Oculum Drehbare Himmelskarte 29 cm

Einstellen, hochhalten, Sternbilder finden: Die drehbare Karte zeigt für jedes Datum und jede Uhrzeit genau den Himmel, der gerade über dir steht. Braucht keinen Akku, kein Netz und blendet dich nicht – der beste Begleiter für die erste Orientierung am Nachthimmel.

Preis: 19,90 €

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Personalisierte Poster mit dem Sternenhimmel eines Datums gibt es ebenfalls, als Wandbild sehr hübsch. Für Sternbilder zum Lernen empfehlen wir eher ein klassisches Himmelsposter – unsere Auswahl findest du bei den Astronomie-Postern.

Heimplanetarium: der Sternenhimmel im Schlafzimmer

Wer den Sternenhimmel jeden Abend sehen will, auch bei Wolken, ist mit einem Heimplanetarium gut beraten. Gute Geräte projizieren echte Sternpositionen, keine Fantasiemuster – der Unterschied ist groß, wie unser Vergleich Heimplanetarium zeigt.

Sternenhimmel für drinnen: Sega Toys Homestar Flux

Sega Toys Homestar Flux

Der Maßstab unter den Heimplanetarien: 60.000 echte Sterne, scharf stellbar, mit Sternschnuppen-Funktion und Zeitschaltuhr.

Preis: 189 €

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Fernglas oder erstes Teleskop: den Himmel selbst entdecken

Das nachhaltigste Geschenk ist das, mit dem man selbst hinschaut. Ein Fernglas zeigt auf Anhieb zehnmal mehr Sterne als das bloße Auge, ein Teleskop (ein Gerät, das mit seiner großen Öffnung – dem Linsen- oder Spiegeldurchmesser – viel Licht sammelt) die Ringe des Saturn.

Wer nur ein Gerät kaufen kann und den Himmel wirklich erkunden will, greift zum Teleskop; das Fernglas ist die Ergänzung, nicht der Ersatz. Unser Einstiegstipp ist ein kleiner Dobson – ein Spiegelteleskop auf einer einfachen Drehbasis, das ohne Einstellarbeit funktioniert.

Unser Einstiegstipp: Skywatcher Heritage 130/650 FlexTube

Skywatcher Heritage 130/650 FlexTube

Kompakter Tisch-Dobson mit echtem Parabolspiegel. Faltbar, passt in den Rucksack: Mond, Planeten und die hellen Deep-Sky-Klassiker.

Preis: 265 €

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Für Fortgeschrittene: Dobson mit 200 mm Öffnung

Der Skyliner 200P sammelt mehr als doppelt so viel Licht wie der 130-mm-Einsteiger. Galaxien und Nebel werden damit zu Objekten mit Form statt zu blassen Flecken, und Sterne bis etwa 14 mag rücken in Reichweite.

Der Preis dafür: Das Gerät ist schwer und braucht Platz im Auto. Der Aufpreis lohnt sich für alle, die schon wissen, dass sie regelmäßig rausgehen – als Überraschungsgeschenk für Neulinge ist er zu viel.

Die nächste Stufe: Skywatcher Dobson N 200/1200 Skyliner Classic

Skywatcher Dobson N 200/1200 Skyliner Classic

200 mm Öffnung — das Maximum an Himmel fürs Budget. Auf den Boden stellen, von Hand zeigen: Nebel, Sternhaufen und Galaxien über Jahre.

Preis: 479 €

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Ein Abend in der Sternwarte

Ein gemeinsamer Besuch einer Volkssternwarte ist oft kostenlos oder kostet nur ein paar Euro – und bleibt länger in Erinnerung als jede Urkunde. Dort schaust du durch große Teleskope und kannst den Vorführern jede Frage stellen, auch die nach „deinem“ Stern.

Noch mehr Ideen nach Budget sortiert findest du in unseren Astronomie-Geschenken. Kleiner Trick für Unentschlossene: Ein Astroshop-Gutschein lässt den Beschenkten selbst wählen – kombiniert mit einer gedruckten Sternkarte wirkt er trotzdem persönlich.

Häufige Fragen zum Stern kaufen

Ist eine Sterntaufe rechtlich gültig?

Nein. Du kaufst eine Dienstleistung – Urkunde und Eintrag in ein privates Verzeichnis –, aber kein Recht am Stern und keinen Namen, der außerhalb dieses Verzeichnisses gilt. Der Kaufvertrag über die Urkunde selbst ist natürlich wirksam.

Kann ich einen Stern mit Namen offiziell benennen lassen?

Nicht gegen Geld. Die IAU hat aber schon mehrfach die Öffentlichkeit abstimmen lassen: Beim Wettbewerb NameExoWorlds 2019 durfte jedes Land einen Stern mit Planeten benennen. Deutschland taufte den Stern HD 32518 im Sternbild Giraffe auf „Mago“ und seinen Planeten auf „Neri“ – offiziell und kostenlos.

Kann derselbe Stern mehrmals verkauft werden?

Ja. Jeder Anbieter führt sein eigenes Register, und keines ist mit den anderen abgeglichen. Innerhalb eines Registers vergibt ein seriöser Anbieter einen Stern nur einmal, gegenüber anderen Firmen kann er das aber nicht garantieren.

Wo steht die Sterntaufe im Register?

Nur im Verzeichnis des jeweiligen Anbieters, meist online abrufbar über die Urkundennummer. Wissenschaftliche Kataloge wie Hipparcos oder Henry Draper nehmen solche Namen nicht auf, und auch Planetariums-Apps zeigen sie nicht an.

Sieht man einen gekauften Stern mit bloßem Auge?

Nur wenn er heller als etwa 6 mag ist und von Deutschland aus aufgeht. Viele günstige Pakete vergeben schwächere Sterne, die du nur mit Fernglas oder Teleskop findest. Frag vor dem Kauf nach der Helligkeit und der Deklination.

Was ist mit Grundstücken auf dem Mond?

Dasselbe Prinzip: Der Weltraumvertrag von 1967 erlaubt keine Aneignung von Himmelskörpern, eine Mond-Urkunde verschafft also kein Eigentum. Wer echtes Mondgestein verschenken will, greift zu einem Mond-Meteoriten – das ist tatsächlich vom Mond.

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