Von Alexander Merz · Aktualisiert am
Das DWARFLAB DWARF mini ist das kleinste Smart-Teleskop von DWARFLAB: 30 mm Öffnung, 150 mm Brennweite, Full-HD-Kamera und nur 840 g Gewicht. Es kostet 429 €, ein Stativ ist nicht dabei.
⭐ Kurz gesagt: Das DWARF mini lohnt sich, wenn Gewicht und Preis an erster Stelle stehen: fürs Reisen, fürs Wandern oder als Zweitgerät. Es liefert echte Nebel- und Galaxienbilder, aber nur in Full HD, mit rund zwei bis vier Stunden Akku und ohne Stativ im Karton. Wer ein Gerät für zu Hause sucht, das alles mitbringt, ist mit einem Seestar besser bedient.
Das leichteste Smart-Teleskop für unterwegs: DWARFLAB DWARF mini

30 mm Öffnung, Full-HD-Sensor mit großen 2,9-µm-Pixeln, EQ-Modus für lange Belichtungen, Sonnenfilter im Karton – und nur 840 g. Stativ bitte separat einplanen.
Preis: 429 €
Auf Lager · versandfertig in 24 h
Noch unsicher, ob es überhaupt ein so kleines Gerät sein soll? Der Smart-Teleskop-Finder führt dich vom Budget zur passenden Klasse.
DWARF mini: Preis, Lieferstatus und Lieferumfang
Das DWARF mini kostet bei Astroshop 429 €, der Preis auf dieser Seite wird täglich automatisch nachgeführt. Aktueller Stand: ● Auf Lager · versandfertig in 24 h. Ausgeliefert wird das Gerät seit Ende November 2025 – die ersten Besitzerberichte im deutschen Forum und auf Reddit stammen aus dieser Zeit.
| Im Karton | Nicht im Karton |
|---|---|
| DWARF mini mit eingebautem Akku | Stativ (für den EQ-Modus mit neigbarem Kopf) |
| ND-Sonnenfilter zum Aufstecken | Tasche oder Koffer |
| USB-C-Kabel | Netzteil und Powerbank |
| Reinigungstuch | Tauschutzkappe |
Lieferumfang laut DWARFLAB und Astroshop, Stand 30. September 2026.
Rechne das Stativ gleich mit ein. Das passende DWARFLAB-Stativ kostet 89 € zusätzlich, ein vorhandenes Fotostativ mit 1/4-Zoll-Gewinde tut es aber auch. Mehr dazu unten im Abschnitt zum Stativ.
Technische Daten des DWARF mini
| Merkmal | DWARF mini |
|---|---|
| Optik | Linsenobjektiv (Refraktor), 30 mm Öffnung, 150 mm Brennweite, f/5 |
| Telekamera | Sony IMX662, 1/2,8 Zoll, 1920 × 1080 Pixel (Full HD, 2,1 MP), Pixel 2,9 µm |
| Bildfeld (berechnet) | 2,13° × 1,20° – rund viermal so breit wie der Vollmond |
| Abbildungsmaßstab (berechnet) | 4,0 Bogensekunden pro Pixel |
| Weitwinkelkamera | OmniVision OS02K10, 2 MP |
| Filter (eingebaut) | Astrofilter (430–690 nm), Dual-Band Hα/OIII, Dunkelbildfilter; ND-Sonnenfilter zum Aufstecken |
| Einzelbelichtung | bis 90 s im EQ-Modus (Herstellerangabe) |
| Akku | 7.000 mAh, ca. 4 h laut Hersteller, Ladezeit ca. 100 min |
| Speicher | 64 GB intern |
| Verbindung | WLAN 2,4 + 5 GHz (Reichweite ca. 15 m), Bluetooth, NFC |
| Maße / Gewicht | 184 × 101 × 61 mm / 840 g |
| Betriebstemperatur | −10 bis +60 °C (Handbuch) |
| Schutzart | keine Angabe – nicht wasserfest |
| Preis | 429 € · DWARF mini |
Quellen: DWARFLAB-Produktseite und Handbuch, Astroshop-Datenblatt (Stand 30.09.2026). Bildfeld und Abbildungsmaßstab von uns aus Pixelzahl, Pixelgröße und Brennweite berechnet. Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.
Offiziell nennt DWARFLAB 90 Sekunden als längste Einzelbelichtung. Mehrere Besitzer auf Cloudy Nights und der Testbericht von telescopicwatch.com belichten im EQ-Modus sogar bis 180 Sekunden – mit sauberer Polausrichtung und wenigen verworfenen Bildern. Zugesagt ist das nicht, aber es zeigt, wie gut die kleine Montierung nachführt.
Was das DWARF mini kann – und was nicht
Das DWARF mini ist ein Deep-Sky-Gerät für unterwegs, kein Alleskönner. Tests und Besitzer sind sich bei den Stärken erstaunlich einig – bei den Schwächen auch.
✅ Kann es gut
- Große Nebel und helle Galaxien – Orionnebel, Rosettennebel, Andromeda (im Mosaik), M 81/82.
- Lange Belichtungen im EQ-Modus ohne Zusatz-Wiege, sofern das Stativ neigbar ist.
- Reisen: 840 g, kleiner als ein dickes Taschenbuch, läuft an der Powerbank.
- Aufnahmen über mehrere Nächte zusammenrechnen (MegaStack in der App).
⚠️ Kann es nicht (gut)
- Große Bilder: Full HD reicht fürs Handy, nicht für den Poster-Druck.
- Planeten: Jupiter wird ein Scheibchen von rund 11 Pixeln.
- Ganze Nacht ohne Strom von außen: in der Praxis zwei bis vier Stunden.
- Regen und Nässe: keine Schutzart angegeben.
Full HD statt 4K: was das praktisch heißt
Der Sensor zeichnet 1920 × 1080 Bildpunkte auf, der DWARF 3 und die Seestar-Pro-Modelle schaffen 4K. Der Vollmond wird beim DWARF mini rund 470 Pixel breit, beim DWARF 3 etwa 680. Auf dem Handy siehst du den Unterschied kaum, beim Zuschneiden und Drucken sofort.
Die Kehrseite hat einen Vorteil: Die großen 2,9-µm-Pixel sammeln mehr Licht pro Bildpunkt. Der Test von notebookcheck und Besitzer beider DWARF-Modelle berichten deshalb, dass das mini bei schwachen Nebeln ruhigere Hintergründe liefert als der DWARF 3.
Mond, Sonne und Planeten
Mond und Sonne sind schöne Motive, Planeten nicht. Der Mond füllt knapp ein Viertel der Bildbreite, Sonnenflecken und partielle Finsternisse gelingen mit dem mitgelieferten Filter gut. Feine Strukturen wie die Granulation der Sonnenoberfläche löst das Gerät laut telescopicwatch.com nicht auf.
Bei Planeten stößt die kleine Öffnung an ihre Grenze. Jupiter wird etwa 11 Pixel groß, Saturn noch kleiner: Du erkennst Streifen und Ring, mehr nicht. Wer vor allem Planeten sehen will, braucht ein klassisches Teleskop mit mehr Öffnung und Brennweite.
Tagsüber: Landschaft und Vögel
Umgerechnet auf eine Kleinbildkamera entspricht die Telekamera einem Teleobjektiv mit rund 1.000 mm Brennweite. Für Vögel oder Wild in einigen Dutzend Metern reicht das, ein Foto- und Videomodus ist an Bord.
Für Tagesaufnahmen ist der DWARF 3 aber das bessere Gerät. Besitzer vermissen am mini die automatische Objektverfolgung, und die Weitwinkelkamera hat keinen Autofokus – ihre Bilder wirken weich.
DWARF mini Bilder: was damit möglich ist
Mit dem DWARF mini entstehen echte Deep-Sky-Bilder – wenn du Zeit mitbringst. Die Faustregel aus den Testberichten: eine Stunde für helle Objekte, sechs bis zwölf Stunden für Galaxien und schwache Nebel, verteilt auf mehrere Nächte.
Realistischer als jedes Werbebild sind die Angaben der Besitzer selbst. Diese Ergebnisse haben wir mit Belichtungsdaten in Foren und Tests gefunden:
| Objekt | Belichtung | Bedingungen | Quelle |
|---|---|---|---|
| Orionnebel (M 42) | 30 × 120 s + 10 × 30 s, Dual-Band-Filter | Stadtrand (Bortle 7), EQ-Modus | Besitzer, forum.astronomie.de |
| Seelennebel (IC 1848) | 124 × 120 s (gut 4 h) | Bortle 7, EQ-Modus | Besitzer, forum.astronomie.de |
| Andromeda (M 31) | Mosaik 1 × 1,8 Felder, 25 × 90 s | – | Besitzer, forum.astronomie.de |
| Andromeda (M 31) | 360 × 15 s (90 min) | ohne EQ-Modus | astrobackyard.com |
| Feuerradgalaxie (M 101) | 177 × 60 s (knapp 3 h) | Bortle 7 | Besitzer, Cloudy Nights |
| Bodes Galaxie (M 81) mit schwachem Staub (IFN) | 384 × 90 s (gut 9,5 h) | – | Besitzer, Cloudy Nights |
| Rosettennebel | 301 × 30 s, davon 15 verworfen | erster Versuch eines Einsteigers | Besitzer, Cloudy Nights |
Bortle ist die Skala für Himmelshelligkeit: 1 ist Wüstennacht, 7 ist Stadtrand, 9 Innenstadt. Dass selbst bei Bortle 7 brauchbare Nebelbilder entstehen, liegt am Dual-Band-Filter, der fast nur das Licht der Nebel durchlässt.
DWARF mini Erfahrungen: 401 Nutzer-Threads ausgezählt
Wir haben das DWARF mini nicht selbst getestet. Stattdessen haben wir ausgewertet, was Besitzer seit dem Marktstart schreiben – deutsch und englisch, dazu fünf veröffentlichte Testberichte.
🔍 So haben wir gezählt
- Reddit r/DWARFLAB: alle 401 Beiträge mit „mini“ im Titel vom 20. Oktober 2025 bis 30. September 2026, von 216 verschiedenen Nutzern. 111 davon sind nachweislich Besitzer (eigene Aufnahme gezeigt oder Gerät ausdrücklich erwähnt). Ausgewertet haben wir Titel und Beitragstext, nicht die 1.547 Kommentare.
- forum.astronomie.de: der Thread „Dwarf Mini“ (15 Beiträge, 2 Besitzer).
- Cloudy Nights: drei Besitzer-Threads komplett und drei Seiten des großen Diskussionsthreads (23 Seiten).
- Tests: astrobackyard.com, telescopicwatch.com, notebookcheck, laurentwillen.com und blickohnegrenzen.de – alle mit eigenem Gerät.
Bias: r/DWARFLAB ist ein Fan-Subreddit rund um den Hersteller. Bildbeiträge sind dort überrepräsentiert – und wer ein Problem hat, fragt dort eher als jemand, der zufrieden ist. Die Zahlen sind deshalb keine Ausfallquote, sondern zeigen, welche Themen Besitzer bewegen.
| Was wir gefunden haben | Anzahl |
|---|---|
| Beiträge mit eigenen Aufnahmen | ⭐ Größter Block165 Beiträge von 82 Besitzern |
| Kaufentscheidung „mini oder DWARF 3?“ | 15 Threads |
| Kaufentscheidung „mini oder Seestar S30?“ | 1 Thread |
| Echter Hardwaredefekt (startet nicht, lädt nicht mehr, Speicherfehler, Beschlag im Objektiv) | 5 Threads |
| Transportschaden (Frontglas zerbrochen) | 1 Thread |
| Schaden durch Unfall (Regen, umgefallenes Stativ) | 2 Threads |
| Probleme mit App, Verbindung oder Aktivierung | 6 Threads |
Das auffälligste Ergebnis: Die meisten Beiträge sind Bilder, nicht Beschwerden. 82 Besitzer zeigen eigene Aufnahmen, viele davon Einsteiger mit ihrem ersten Deep-Sky-Foto. Die Kaufdiskussionen drehen sich fast immer um die Frage „mini oder DWARF 3?“.
Akku: eher zwei als vier Stunden
DWARFLAB nennt rund vier Stunden. In den Tests hielt der Akku bei laufendem Stacking meist nur etwa zwei Stunden, bei Frost laut laurentwillen.com sogar nur 1,5 bis 1,75 Stunden. Ein Reddit-Besitzer kommt auf „etwa vier Stunden“.
Wärme, Rauschen und Tau
Das Metallgehäuse wird warm, und das hat zwei Seiten. Im Sommer rauscht der ungekühlte Sensor stärker: telescopicwatch.com und Besitzerberichte bei skiesandscopes.com nennen warme Nächte ab etwa 24 °C. Dann helfen nur längere Gesamtbelichtungszeiten.
Im Winter hält dieselbe Wärme das Objektiv frei von Tau. Ein deutscher Besitzer maß bei 0 °C Außentemperatur rund 14 °C im Gerät, ein anderer bei 4 °C gut 18 °C. Eine eigene Taukappenheizung steht nicht im Datenblatt – laut DWARFLAB-Support heizt das Gerät die Linse im Betrieb aber automatisch mit.
App und WLAN
Das mini nutzt dieselbe DWARFLAB-App wie der DWARF 3. Sie bietet viele Stellschrauben, ist aber komplizierter als die Seestar-App – und eine vollständige Anleitung fehlte laut telescopicwatch.com noch im April 2026. Die Bildbearbeitung „Stellar Studio“ läuft in der Cloud, dafür brauchst du Internet und manchmal ein paar Minuten Wartezeit.
Das Handy verbindet sich direkt mit dem WLAN des Teleskops, die Reichweite liegt bei 10 bis 15 Metern. Unter iOS klappte die Bluetooth-Kopplung im Test von blickohnegrenzen.de oft erst im zweiten Anlauf.
Defekte und Support
Fünf echte Hardwaredefekte in elf Monaten – bei 111 nachweislichen Besitzern im Subreddit. Das ist kein Grund zur Sorge, aber ein Grund, beim Händler mit Rückgaberecht zu kaufen. Zwei weitere Geräte gingen durch Regen und einen Sturz kaputt: Das mini hat keine angegebene Schutzart.
Beim Support gehen die Erfahrungen auseinander. Ein Besitzer mit komplett totem Gerät bekam im September 2026 ohne Rücksendung ein kostenloses Ersatzgerät, ein anderer klagte 2025 über eine verschwundene Vorbestellung. Bei Astroshop kaufst du mit deutschem Händler als Ansprechpartner und zwei Jahren Gewährleistung.
Stativ für das DWARF mini
Ohne Stativ geht es nur auf Tisch oder Mauer – für den EQ-Modus brauchst du eines. Es muss ein 1/4-Zoll-Fotogewinde haben und einen Kopf, der sich auf deine Polhöhe neigen lässt: in Deutschland etwa 48 bis 54 Grad.
Das DWARFLAB-Stativ bringt genau das mit: eingebaute Polhöhenwiege, Wasserwaage, 25 bis 53 cm Höhe und 790 g Gewicht. Ein vorhandenes stabiles Fotostativ mit Neigekopf funktioniert genauso – Stabilität ist wichtiger als Höhe.
Passt zu DWARF mini und DWARF 3: DWARFLAB Stativ DWARF 3 & DWARF mini

Kompaktes Alu-Stativ mit integrierter Polhöhenwiege für den EQ-Modus, Schnellwechselplatte mit 1/4-Zoll-Gewinde und Tasche. 790 g, 25–53 cm.
Preis: 89 €
Auf Lager · versandfertig in 24 h
Für wen eignet sich das DWARF mini?
Das mini ist die richtige Wahl, wenn es wirklich klein und günstig sein muss. In allen anderen Fällen gibt es für wenig Aufpreis ein Gerät, das mehr kann oder mehr mitbringt.
| Deine Situation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Wandern, Radtour, Flugreise mit Handgepäck | DWARF mini | ⭐ Hier ist das mini unschlagbar840 g, läuft an der Powerbank |
| Zweitgerät neben einem klassischen Teleskop | DWARF mini | Nimmt nebenbei Nebel auf, während du visuell beobachtest |
| Erstes Smart-Teleskop, knappes Budget, Nutzung zu Hause | Seestar S30 (479 €) | Gleicher Sensor wie das mini, Stativ ist dabei |
| Bestes Bild unter 700 € | Seestar S30 Pro (699 €) | 4K-Sensor, viel größeres Bildfeld, Stativ und Tauschutz |
| Auch Vögel und Landschaft tagsüber | DWARF 3 (529 €) | 4K, Objektverfolgung, spritzwassergeschützt |
| Vor allem Planeten | kein Smart-Teleskop | 30 mm Öffnung sind dafür zu klein |
Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.
Als Geschenk oder für Kinder?
Als Geschenk für Erwachsene, die viel unterwegs sind, ist das mini ideal – klein, hochwertig, sofort einsatzbereit. Pack aber ein Stativ und eine Powerbank dazu, sonst ist die erste Nacht kürzer als gedacht.
Für Kinder passt es nur mit einem Erwachsenen an der Seite. Es gibt kein Okular zum Durchschauen, das Bild entsteht langsam auf dem Tablet, und vor dem ersten Einsatz muss das Gerät in der App mit Internetverbindung aktiviert werden. Dazu kommt der Sonnenfilter, den Kinder nie allein handhaben sollten.
DWARF mini oder DWARF 3?
Das mini ist kein Nachfolger, sondern das kleinere Geschwistermodell. Beide werden parallel verkauft, und die Frage „mini oder 3?“ ist die häufigste Kauffrage im DWARFLAB-Subreddit.
| Merkmal | DWARF mini | DWARF 3 |
|---|---|---|
| Preis | 429 € | 529 € |
| Öffnung / Brennweite | 30 mm / 150 mm | 35 mm / 150 mm |
| Auflösung | 1920 × 1080 (Full HD) | 3840 × 2160 (4K) |
| Bildfeld (berechnet) | 2,13° × 1,20° | 2,93° × 1,65° |
| Einzelbelichtung (Hersteller) | bis 90 s | bis 60 s |
| Akku / Speicher | 7.000 mAh / 64 GB | 10.000 mAh / 128 GB |
| Schutzart / Gewicht | keine Angabe / 840 g | IP54 / 1,35 kg |
| Produkt | DWARF mini | DWARF 3 |
Herstellerangaben DWARFLAB, Bildfeld berechnet. Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.
Zwei von drei Besitzern beider Geräte auf Cloudy Nights greifen in rund sieben von zehn Nächten zum mini – wegen der Größe und der ruhigeren Nachführung. Für Mond, Sonne und Tagesaufnahmen nehmen alle drei den DWARF 3. Alle Details stehen in unserem Vergleich DWARF 3 vs. DWARF mini.
DWARF mini oder Seestar S30 Pro?
Beide haben 30 mm Öffnung, aber das S30 Pro hat den viermal größeren 4K-Sensor. Es zeigt deshalb deutlich mehr Himmel pro Bild und bringt Stativ und Tauschutzheizung mit. Das mini ist dafür halb so schwer und günstiger.
| Modell | Sensor | Stativ dabei | Gewicht | Preis |
|---|---|---|---|---|
| DWARF mini | IMX662, Full HD | nein | 840 g | 429 € |
| Seestar S30 | IMX662, Full HD | ja | 1,65 kg | 479 € |
| Seestar S30 Pro | IMX585, 4K | ja | 1,65 kg | 699 € |
Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.
Das normale Seestar S30 ist optisch fast ein Zwilling des mini – gleicher Sensor, gleiche Brennweite. Wie sich das mini gegen das S30 Pro im Detail schlägt, zeigt unser Vergleich Seestar S30 Pro vs. DWARF mini.
🔭 Wenn du mehr willst: Seestar S50 Pro
Der echte nächste Schritt ist nicht der DWARF 3, sondern mehr Öffnung. Das Seestar S50 Pro sammelt mit 50 mm knapp dreimal so viel Licht, zeigt Galaxien dank 260 mm Brennweite größer und bringt 4K-Sensor, Stativ, Tauschutzheizung und bis zu neun Stunden Akku mit. Der Aufpreis lohnt sich, wenn du vor allem von zu Hause fotografierst – für den Rucksack ist es mit 2,8 kg weniger gemacht.
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Häufige Fragen zum DWARF mini
Was kostet das DWARF mini?
429 € bei Astroshop; der Preis wird hier täglich automatisch aktualisiert. Ein Stativ ist nicht dabei – das DWARFLAB-Stativ kostet 89 € extra.
Ist beim DWARF mini ein Stativ dabei?
Nein. Im Karton liegen Teleskop, Sonnenfilter, USB-C-Kabel und Putztuch. Du brauchst ein Stativ mit 1/4-Zoll-Gewinde; für den EQ-Modus muss sich der Kopf auf 48 bis 54 Grad neigen lassen.
Wie lange hält der Akku?
DWARFLAB nennt etwa vier Stunden. In Tests waren es bei laufendem Stacking meist rund zwei Stunden, bei Frost noch weniger. Mit einer USB-C-Powerbank läuft das mini die ganze Nacht.
Nimmt das DWARF mini in 4K auf?
Nein, der Sensor hat Full HD mit 1920 × 1080 Bildpunkten. Fürs Handy und fürs Teilen reicht das gut, für große Ausdrucke und starkes Zuschneiden nicht. 4K bieten der DWARF 3 und die Seestar-Pro-Modelle.
Kann man mit dem DWARF mini die Sonne fotografieren?
Ja, mit dem mitgelieferten ND-Sonnenfilter. Er muss vor jeder Sonnenaufnahme fest auf dem Objektiv sitzen und unbeschädigt sein – ohne Filter zerstört das Sonnenlicht den Sensor in Sekunden.
Ist das DWARF mini wasserdicht?
Nein, DWARFLAB nennt keine Schutzart. Ein Besitzer verlor sein Gerät durch Regen. Bei unsicherem Wetter gehört es ins Haus oder unter eine Abdeckung.
Wie lange kann das DWARF mini belichten?
Offiziell bis 90 Sekunden pro Einzelbild im EQ-Modus. Mehrere Besitzer nutzen mit guter Polausrichtung sogar 180 Sekunden. Ohne EQ-Modus belichten Besitzer meist 15 bis 30 Sekunden pro Bild.
Ist das DWARF mini ein gutes Geschenk?
Für reiselustige Erwachsene ja – am besten zusammen mit Stativ und Powerbank. Für Kinder nur mit Erwachsenem: Es gibt kein Okular, die Bedienung läuft über die App, und das Gerät muss online aktiviert werden.
Fazit: klein, ehrlich gut – mit Kompromissen
Das DWARF mini liefert erstaunliche Nebelbilder aus einem Gerät, das in die Jackentasche passt. Die großen Pixel und die langen Belichtungen im EQ-Modus machen es bei schwachen Nebeln stärker, als die 30 mm vermuten lassen.
Du zahlst dafür mit Full HD, kurzem Akku, fehlendem Stativ und fehlendem Wetterschutz. Wer vor allem zu Hause fotografiert, bekommt mit einem Seestar mehr fürs Geld; wer unterwegs sein will, findet kein leichteres Smart-Teleskop.
Passt das DWARF mini zu dir?
- ✔ Ja, wenn du ein Smart-Teleskop für Rucksack, Rad oder Reise suchst.
- ✔ Ja, wenn du ein günstiges Zweitgerät für Nebel neben deinem Teleskop willst.
- ✘ Nein, wenn du große, scharfe Ausdrucke willst – dann lieber ein Gerät mit 4K wie das Seestar S30 Pro.
- ✘ Nein, wenn du vor allem Planeten sehen willst – dafür ist ein klassisches Teleskop besser.
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