Von Alexander Merz · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 24. Oktober 2026
Der Sternenhimmel im Januar 2027 hat drei Höhepunkte: die Quadrantiden in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar, den einzigen Supermond des Jahres am 22. Januar und Jupiter und Mars im Löwen, die auf ihre Oppositionen im Februar zusteuern.
Teleskop zu Weihnachten bekommen? Unten stehen die ersten Ziele und das Zubehör, das wirklich fehlt.
Mehr dazu im Überblick: Astro-Events.
Das Wichtigste in Kürze
- Nacht 3./4. Januar: Quadrantiden-Maximum gegen 04:25 Uhr – die IMO rechnet 2027 mit einer ZHR von 80, und der Mond geht erst um 05:56 Uhr auf. Alle Details im Quadrantiden-Guide
- 3. Januar: Perihel – die Erde steht der Sonne so nah wie das ganze Jahr nicht, rund 147,1 Millionen km
- 22. Januar, 13:17 Uhr: Vollmond „Wolfsmond“ – der einzige Supermond 2027
- 23. Januar, gegen 23 Uhr: Der Mond steht keine zwei Grad neben Jupiter – die engste Begegnung des Monats
- Jupiter und Mars im Löwen: Beide gehen am Abend auf, werden von Woche zu Woche heller und erreichen im Februar ihre Opposition
- Venus ist strahlender Morgenstern im Südosten und erreicht am 3. Januar ihren größten Winkelabstand zur Sonne
- Winterhimmel: Orion steht Mitte Januar gegen 22 Uhr am höchsten, dazu Sirius, Plejaden und das Wintersechseck
Himmelsereignisse im Januar 2027: der Terminkalender
Alle Termine mit Uhrzeiten in MEZ, berechnet für die Mitte Deutschlands (51,2° N / 10,5° O). Für Orte weiter im Westen verschieben sich Auf- und Untergänge um bis zu 20 Minuten nach hinten, im Osten entsprechend nach vorn.
| Datum | Ereignis | Was du davon hast |
|---|---|---|
| 3. Januar, 03:33 Uhr | Perihel der Erde | Sonnennächster Punkt der Erdbahn, rund 147,1 Millionen km – mitten im Winter |
| 3. Januar | Venus in größter westlicher Elongation | 47° Abstand zur Sonne – im Teleskop zeigt Venus etwa eine halbe Scheibe |
| Nacht 3./4. Januar | Quadrantiden-Maximum | Spitze gegen 04:25 Uhr, wenn der Radiant schon rund 45° hoch steht; der Mond geht erst um 05:56 Uhr auf |
| 4. Januar, gegen 07:15 Uhr | Schmale Mondsichel bei Venus | Rund 12° Abstand tief im Südosten, dicht neben der Sichel der rötliche Antares – ein ruhiges Fotomotiv vor der Dämmerung |
| 7. Januar, 21:24 Uhr | Neumond | Die dunkelsten Nächte des Monats, ideal für den Orionnebel |
| 14. Januar, abends | Mond bei Saturn | Gegen 18 Uhr rund 6° Abstand, beide rund 40° hoch im Süden |
| 15. Januar, 21:34 Uhr | Erstes Viertel | Halbmond am Abendhimmel – die beste Zeit für Krater im Teleskop |
| 18. Januar, abends | Mond bei den Plejaden | Gegen 21 Uhr rund 6,5° Abstand – der helle Mond überstrahlt den Sternhaufen allerdings |
| 22. Januar, 13:17 Uhr | Vollmond „Wolfsmond“ | Der einzige Supermond des Jahres; am Abend des 21. und des 22. steht er fast voll am Himmel |
| 23. Januar, gegen 23 Uhr | Mond bei Jupiter | Nur 1,8° Abstand, beide rund 40° hoch im Südosten – auch ohne Gerät auffällig |
| 24. Januar, gegen 22 Uhr | Mond bei Mars | Rund 6° Abstand im Osten – der rötliche Mars ist dann schon heller als alle Sterne der Umgebung |
| 28. Januar, gegen 06 Uhr | Mond bei Spica | Rund 3,5° Abstand, gut 20° hoch im Süden |
| 29. Januar, 11:55 Uhr | Letztes Viertel | Die Abende werden wieder mondfrei |
| Ende Januar | Merkur taucht am Abendhimmel auf | Am 31. Januar steht er bei Ende der bürgerlichen Dämmerung (17:42 Uhr) rund 8° hoch im Südwesten |
Wann wird es im Januar richtig dunkel?
Der Januar hat fast so lange Nächte wie der Dezember. Mitte Januar geht die Sonne in der Mitte Deutschlands gegen 16:40 Uhr unter, und ab etwa 18:40 Uhr ist es vollständig dunkel – die astronomische Dämmerung ist dann vorbei.
Die Dunkelheit hält bis gegen 06:15 Uhr, also rund elfeinhalb Stunden am Stück. Bis zum Monatsende schrumpft das Fenster um gut eine halbe Stunde: Am 31. Januar ist es erst ab 19:00 Uhr ganz dunkel.
Für Einsteiger ist das ein Geschenk: Wer um 19 Uhr hinausgeht, hat vollen Nachthimmel – Orion, Plejaden und Saturn stehen dann schon gut, und Jupiter folgt kurz danach.
Die Quadrantiden am 3./4. Januar: kurz, aber heftig
Die Quadrantiden eröffnen das Sternschnuppenjahr. Sie sind vom 28. Dezember bis 12. Januar aktiv, aber fast ihre gesamte Pracht steckt in wenigen Stunden: 2027 liegt das Maximum gegen 04:25 Uhr MEZ in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar.
Unter ideal dunklem Himmel sind bis zu rund 110 Meteore pro Stunde möglich (ZHR), die IMO-Prognose für 2027 liegt bei 80. Real siehst du weniger – zweistellige Zahlen pro Stunde sind eine gute Nacht.
Diesmal passt das Timing: Der Radiant im Bärenhüter (Bootes) steht um Mitternacht erst knapp 20° hoch, um 4 Uhr aber schon rund 45°. Der Mond, eine schmale abnehmende Sichel, geht erst um 05:56 Uhr auf – er stört die entscheidenden Stunden also nicht.
Was du dafür brauchst: kein Teleskop.
Sternschnuppen sind eine Sache für das bloße Auge – jedes Gerät verkleinert das Blickfeld genau dann, wenn du möglichst viel Himmel sehen willst. Entscheidend sind ein dunkler Platz, Blickrichtung Nordost bis Ost und Kleidung für mehrere Stunden bei Frost. Wo es dunkel genug ist, zeigt die Seite zu Lichtverschmutzung und Bortle-Skala.
Der Mutterkörper ist der Asteroid 2003 EH1, vermutlich der Rest eines erloschenen Kometen. Alle Ströme des Jahres stehen im Sternschnuppen-Kalender.
Am 3. Januar ist die Erde der Sonne am nächsten
Am 3. Januar 2027 gegen 03:33 Uhr MEZ durchläuft die Erde ihr Perihel, den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. Der Abstand beträgt dann rund 147,1 Millionen km – rund fünf Millionen Kilometer weniger als Anfang Juli.
Dass es trotzdem Winter ist, liegt an der Neigung der Erdachse, nicht am Abstand: Die Sonne steht mittags flach über dem Horizont, ihr Licht verteilt sich auf eine größere Fläche. Bemerkbar ist das Perihel nur indirekt – die Erde läuft jetzt am schnellsten, deshalb ist der Winter auf der Nordhalbkugel ein paar Tage kürzer als der Sommer.
Die Mondphasen im Januar 2027
| Datum | Mondphase | Das bedeutet für dich |
|---|---|---|
| 7. Januar, 21:24 Uhr | Neumond | Dunkelste Nächte – vom 2. bis 12. Januar stört der Mond am Abend kaum |
| 15. Januar, 21:34 Uhr | Erstes Viertel | Halbmond am Abend – die Schattengrenze zeigt Krater am plastischsten |
| 22. Januar, 13:17 Uhr | Vollmond „Wolfsmond“ | ⭐ Termin des MonatsDer einzige Supermond 2027, rund 357.600 km entfernt. Am Abend des 21. und des 22. steht er fast voll über dem Osthorizont. |
| 29. Januar, 11:55 Uhr | Letztes Viertel | Ab dem 26. Januar geht der Mond erst nach 22:30 Uhr auf – die Abende gehören wieder dem Deep-Sky |
Alle Termine: Vollmond im Januar · Mondkalender 2027
Die Planeten im Januar 2027
Jupiter wird zum Objekt des Monats. Er steht im Löwen, nur wenige Grad neben Regulus, und geht am 1. Januar gegen 20:15 Uhr auf, am 31. schon gegen 18:00 Uhr. Mit −2,4 bis −2,6 mag und 43 bis 45 Bogensekunden Scheibchendurchmesser zeigt er im Teleskop Wolkenbänder und das Spiel seiner vier großen Monde.
Mars folgt rund 15° östlich, ebenfalls im Löwen. Er steigt im Monatsverlauf von −0,2 auf −0,9 mag und wächst von 10 auf 13 Bogensekunden. Das ist im Teleskop noch klein – Oberflächendetails zeigt Mars erst um die Opposition, und auch dann nur bei ruhiger Luft.
Venus glänzt mit −4,6 bis −4,3 mag als Morgenstern und geht gegen 04:20 bis 05:10 Uhr auf. Am 3. Januar erreicht sie mit 47° ihren größten westlichen Abstand zur Sonne; im Teleskop ist sie dann etwa halb beleuchtet.
Saturn steht bei Einbruch der Dunkelheit im Süden bis Südwesten (am 15. Januar um 18:30 Uhr rund 38° hoch) und geht am 1. Januar gegen 00:20 Uhr, am 31. schon gegen 22:30 Uhr unter. Seine Ringe sind derzeit nur rund 7° geöffnet und wirken wie ein schmaler Strich – die letzten guten Teleskopwochen der Saison.
Uranus kulminiert abends fast 60° hoch im Stier; mit 5,6 mag ist er im Fernglas ein klarer Punkt. Neptun geht im Lauf des Monats schon zwischen 23:40 und 21:50 Uhr unter. Merkur taucht erst in den letzten Januartagen tief in der Abenddämmerung auf.
Countdown zu den Oppositionen im Februar
Der Januar ist der Anlauf auf den besten Planetenmonat seit Jahren: Jupiter erreicht seine Opposition am 11. Februar, Mars am 19. Februar – beide im Löwen, beide dann die ganze Nacht sichtbar. Mars kommt der Erde am 20. Februar mit rund 101 Millionen km am nächsten.
Wer im Januar übt – Jupiter finden, scharfstellen, die richtige Vergrößerung wählen –, ist im Februar bereit. Ab Mitte Januar stehen beide um 23 Uhr schon über 20° hoch, nach Mitternacht kulminieren sie rund 50° hoch im Süden. Alles Weitere im Sternenhimmel im Februar 2027.
Was heute Abend über deinem Dach steht, zeigt die tagesaktuelle Übersicht Planeten heute sichtbar.
Die Sternbilder im Januar: Orion, Stier und das Wintersechseck

Im Januar steht Orion zur besten Abendzeit: Am 1. Januar kulminiert er gegen 23:10 Uhr, am 31. schon gegen 21:10 Uhr im Süden. Sirius, der hellste Stern des Nachthimmels, geht Mitte Januar gegen 18:50 Uhr auf.
Zusammen mit Rigel, Aldebaran, Capella, Pollux und Prokyon spannt Sirius das Wintersechseck auf. Dazu kommen der Stier mit den Plejaden, der Fuhrmann hoch im Zenit und die Zwillinge im Osten.
Dieses Jahr gibt es eine Besonderheit: Im Löwen, der abends im Osten aufsteigt, stehen Jupiter und Mars als zwei zusätzliche helle Lichter. Wer den Löwen sucht, findet ihn 2027 am schnellsten über Jupiter.
Die lohnenden Termine liegen oft Monate auseinander – und sind schnell vergessen. Damit dir keiner entgeht:
Eine kurze Mail, rechtzeitig vorher – mit Uhrzeiten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich das Aufstehen lohnt.
Du bekommst gleich eine Bestätigungsmail. Deine Adresse bleibt bei uns – keine Weitergabe, keine Werbung Dritter.
Deep-Sky im Januar: Der Winterhimmel in Bestform
- Orionnebel (M42): Das Sternentstehungsgebiet unter Orions Gürtel kulminiert Mitte Januar gegen 22:15 Uhr gut 30° hoch. Im Fernglas ein Nebelfleck, im Teleskop ab etwa 100 mm Öffnung mit den vier Trapezsternen im Zentrum.
- Plejaden (M45) und Hyaden im Stier: Mitte Januar stehen die Plejaden um 20 Uhr über 60° hoch. Für das Teleskop sind sie zu groß – ein Fernglas zeigt sie am schönsten.
- Krippe (M44) im Krebs: Der offene Sternhaufen steht Mitte Januar um 23 Uhr fast 50° hoch im Südosten, westlich von Jupiter.
- h und χ Persei: Der Doppelsternhaufen steht abends nahe dem Zenit – zwei Sternhaufen im selben Fernglasfeld.
- Andromeda-Galaxie (M31): Am frühen Abend noch hoch im Westen, danach sinkt sie Richtung Horizont.
Wichtig für die Planung: Die Deep-Sky-Abende des Monats liegen vom 2. bis 12. Januar und wieder ab dem 26. Januar. Um den Vollmond am 22. sind lichtschwache Nebel chancenlos. Eine Übersicht der lohnenden Ziele steht unter Deep-Sky.
Das erste Zubehör fürs neue Teleskop
Im Januar stehen in vielen Wohnzimmern frisch ausgepackte Teleskope – und nach den ersten Abenden kommen die immer gleichen Fragen. Für den Anfang reicht das mitgelieferte Zubehör; was danach sinnvoll ist, hängt davon ab, was dich am ersten Abend gestört hat.
Die ehrliche Regel lautet: Zubehör nach Problemen kaufen, nicht auf Vorrat. Die Tabelle ordnet die vier häufigsten Januar-Probleme der jeweils günstigsten Lösung zu.
| Das Problem | Die Lösung | Warum gerade im Januar | Preis |
|---|---|---|---|
| Der Mond blendet | Omegon Premium-Mondfilter 1,25″ | ⭐ Erste AnschaffungUm den Supermond am 22. Januar ist der Mond grell. Der Filter wird ins Okular geschraubt und holt Krater und Gebirge aus dem Gleißen. | 19,90 € |
| Du findest nichts am Himmel | Oculum Drehbare Himmelskarte 29 cm | Zeigt für jede Uhrzeit, wo Orion, Löwe und Stier stehen – ohne Akku, der bei Frost aufgibt, und ohne Display, das die Augen blendet. | 19,90 € |
| Jupiter ist zu klein | Omegon 2x Barlow, achromatisch, 1,25" | Verdoppelt die Vergrößerung jedes Okulars – aus zwei Okularen werden vier Stufen. Rechtzeitig vor den Oppositionen im Februar. | 34,90 € |
| Ständiges Okularwechseln | Omegon Magnum Zoomokular 8–24 mm | Ein Zoomokular deckt 8 bis 24 mm ab. Bei Kälte und mit Handschuhen ist Drehen einfacher als Wechseln. | 49,90 € |
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Warum der Mondfilter vorne steht: Der Mond ist das Ziel, das jedes Einsteigerteleskop sofort beeindruckend zeigt – und gleichzeitig das, das am stärksten blendet. Wer nach dem ersten Mondabend mit tränenden Augen aufgibt, braucht kein besseres Teleskop, sondern diesen Filter.
Vor jedem Kauf lohnt ein Blick auf die Grenze der sinnvollen Vergrößerung: Sie liegt beim Doppelten der Öffnung in Millimetern. Ein Teleskop mit 650 mm Brennweite macht mit einem 10-mm-Okular 65-fach, mit der 2×-Barlow 130-fach – für Jupiter genau richtig, und bei 130 mm Öffnung noch weit unter der Grenze von 260-fach.
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Was die Barlowlinse nicht kann: Bei unruhiger Luft hilft keine Vergrößerung, dann wird Jupiter nur größer und matschiger. Die beste Zeit ist, wenn er hoch steht – im Januar nach Mitternacht.
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Noch kein eigenes Teleskop?
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Die ersten Nächte mit dem neuen Teleskop: Ziele im Januar
Mitte Januar stehen die besten Anfängerziele in einer bequemen Reihenfolge am Himmel – vom frühen Abend bis kurz vor Mitternacht. Die Uhrzeiten gelten für den 15. Januar; zum Monatsanfang verschieben sie sich um rund eine Stunde nach hinten, zum Monatsende nach vorn.
| Wann | Ziel | Was du siehst |
|---|---|---|
| ab 18:30 Uhr | Saturn, rund 38° hoch im Südsüdwesten | Der Ring ist schmal, aber schon in einem kleinen Teleskop eindeutig – dazu der helle Mond Titan |
| ab 19:00 Uhr | Der Mond (um das erste Viertel) | Rund um den 15. Januar zeigt die Schattengrenze Krater und Gebirge plastisch – mit Mondfilter noch angenehmer |
| ab 20:00 Uhr | Plejaden, über 60° hoch | Zu groß für das Teleskop, perfekt für das Sucherfernrohr oder ein Fernglas |
| ab 22:00 Uhr | Jupiter, rund 25° hoch im Osten | Zwei dunkle Wolkenbänder und bis zu vier Monde, die sich von Abend zu Abend umsortieren |
| ab 22:00 Uhr | Orionnebel im Süden | Am höchsten gegen 22:15 Uhr – in den mondlosen Nächten vom 2. bis 12. Januar am eindrucksvollsten |
| ab 23:00 Uhr | Mars, rund 23° hoch im Osten | Noch ein kleines orangefarbenes Scheibchen – ein Vorgeschmack auf die Opposition im Februar |
Ein Rat, der mehr wert ist als jedes Zubehör: Stell das Teleskop eine halbe Stunde vor der Beobachtung nach draußen. Bei 20 Grad Unterschied zwischen Wohnzimmer und Januarnacht schliert die Luft im Tubus so stark, dass selbst ein gutes Gerät unscharf wirkt.
Und beim Hereinholen: Tubus und Okulare nicht sofort öffnen, sondern geschlossen aufwärmen lassen. Sonst beschlägt die kalte Optik mit Kondenswasser.
* Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link bestellst, erhalten wir eine kleine Provision von Astroshop oder dem jeweils verlinkten Händler. Der Preis ändert sich für dich nicht.
Häufige Fragen zum Januar-Himmel
Wann sind die Quadrantiden 2027?
Das Maximum fällt auf die Nacht vom 3. auf den 4. Januar 2027, gegen 04:25 Uhr MEZ. Die IMO rechnet mit einer ZHR von 80; real sind zweistellige Zahlen pro Stunde eine gute Nacht. Der Mond geht erst um 05:56 Uhr auf und stört kaum. Alle Details: Quadrantiden.
Welche Planeten sieht man im Januar 2027?
Am Abend Saturn im Südwesten, Uranus hoch im Stier und Neptun bis vor Mitternacht. Ab dem späten Abend gehen Jupiter und Mars im Löwen auf und sind bis zum Morgen sichtbar. Venus steht als heller Morgenstern im Südosten, Merkur erscheint Ende Januar tief in der Abenddämmerung.
Wann ist Vollmond im Januar 2027?
Am 22. Januar 2027 um 13:17 Uhr MEZ. Der „Wolfsmond“ ist zugleich der einzige Supermond des Jahres; am Abend des 21. und des 22. steht er fast voll über dem Osthorizont.
Wann ist Neumond im Januar 2027?
Am 7. Januar 2027 um 21:24 Uhr MEZ. Vom 2. bis 12. Januar stört der Mond am Abend kaum – die beste Zeit für den Orionnebel und andere lichtschwache Ziele.
Wann ist die Jupiter-Opposition 2027?
Am 11. Februar 2027, die Mars-Opposition folgt am 19. Februar. Beide Planeten stehen im Löwen und sind schon im Januar ab dem späten Abend gut zu beobachten.
Welches Zubehör brauche ich als Erstes für mein neues Teleskop?
Meist einen Mondfilter, weil der Mond das hellste und dankbarste Ziel ist. Danach eine drehbare Sternkarte zur Orientierung und eine 2×-Barlowlinse für mehr Vergrößerung an Jupiter und Mars. Mehr dazu in der Erstausrüstung fürs Teleskop.
Wann wird es im Januar dunkel genug zum Beobachten?
Mitte Januar geht die Sonne gegen 16:40 Uhr unter, vollständig dunkel ist es ab etwa 18:40 Uhr. Die Dunkelheit hält bis gegen 06:15 Uhr – rund elfeinhalb Stunden am Stück.
➡️ So geht es weiter: Der Sternenhimmel im Februar 2027 – mit der Doppel-Opposition von Jupiter und Mars.
⬅️ Der Monat davor: Der Sternenhimmel im Dezember 2026 – mit den Geminiden und dem Weihnachtsvollmond.