Von Alexander Merz · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 7. November 2026
Wie gefällt dir dieses Gerät?
3,8 von 5 Sternen aus 6 Leserstimmen
Der DWARFLAB Draco ist ein Smart-Teleskop mit 90 mm Öffnung und 340 mm Brennweite (f/3,8). Als erstes Gerät seiner Klasse bringt er einen aktiv gekühlten, physisch drehbaren Sensor (OV50Q40) und ein eingebautes Leitrohr mit, das Einzelbelichtungen bis 300 Sekunden erlaubt.
Er kostet 1.499 € und ist bei Astroshop bestellbar (Bestellbar). Bis zum Versand nennt der Shop Anfang November 3–5 Wochen.
DWARFLAB hat den Draco angekündigt, und die Foren sind seitdem voll mit einem Satz: „Ich wollte das Seestar S50 Pro kaufen – jetzt warte ich.” 90 mm Öffnung, gekühlter Sensor, Nachführung mit fünf Minuten Einzelbelichtung: Das ist eine andere Klasse als alles, was DWARFLAB bisher gebaut hat. Hier steht, was davon belegt ist, was der Draco kostet, wie schnell er kommt – und für wen er sich lohnt.
⭐ Kurz gesagt: Der DWARFLAB Draco kostet 1.499 €, die SHO-Variante mit zusätzlichem SII-Filter 1.669 € – bei DWARFLAB direkt und bei Astroshop. Bestellbar. Er ist kein Konkurrent des Seestar S50 Pro, sondern spielt eine Liga höher – anderthalbfacher Preis, doppeltes Gewicht. Wer zum ersten Mal einsteigt, kauft das Seestar S50 Pro (999 €) und verpasst nichts – Bestellbar. Soll es noch diese Woche losgehen, ist das Seestar S30 Pro (699 €) die Alternative: Auf Lager · versandfertig in 24 h. Wer über ein Vespera Pro oder ein Celestron Origin nachgedacht hat, sollte sich den Draco genau ansehen.
Draco bei Astroshop ansehen*Seestar S50 Pro ansehen*
Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks – für dich ändert sich der Preis nicht.
| Modell | Für wen | Preis | Lieferstatus |
|---|---|---|---|
| DWARFLAB Draco | Mehr Öffnung (90 mm), gekühlter Sensor, Belichtungen bis 300 s | 1.499 € | Bestellbar |
| DWARFLAB Draco SHO | Wie Draco, zusätzlich SII-Filter für Schmalband | 1.669 € | Bestellbar |
| Seestar S50 Pro | Leichter (2,8 kg), günstiger, seit Jahren erprobte App | 999 € | Bestellbar |
Premium-Klasse, deutlich günstiger: DWARFLAB Draco

90 mm Öffnung, gekühlter Sensor, eingebautes Leitrohr für Belichtungen bis 300 Sekunden und ein drehbarer Sensor: das erste Smart-Teleskop der Premium-Klasse zu diesem Preis. Bei Astroshop bestellbar – die aktuelle Lieferzeit steht auf der Produktseite.
Preis: 1.499 €
Bestellbar
AlternativeSofort lieferbarDWARFLAB DWARF mini · 429 €Du willst lieber jetzt fotografieren als im Winter? Dann lies zuerst den Check zum Seestar S50 Pro – es ist das Gerät, das der Draco nicht ersetzt. Steht dagegen noch gar nicht fest, welches Smart-Teleskop es werden soll, führt der Smart-Teleskop-Finder vom Budget zur passenden Klasse.
Wird oft zusammengekauft
Kunden, die diesen Artikel bei Astroshop gekauft haben, kauften auch:
Was am Draco gesichert ist – und was nicht
Niemand außerhalb von DWARFLAB hat den Draco bisher benutzt. Es gibt keinen unabhängigen Testbericht und kein fremdes Rohbild (Stand 12.09.2026). Alles, was du hier liest, stammt aus vier Quellen.
✅ Belegt
- Das offizielle Datenblatt und der Shop von DWARFLAB (dwarflab.com/de): Preise, Technik, Versandfenster.
- Die Astroshop-Listung mit denselben Preisen; dort ist der Draco bestellbar.
- Die Erfahrung der DWARF-Community mit App, Lieferung und Mosaik-Modus – aus den Kommentaren unter unserem Video.
- Das Optik-Patent, das die Community ausgegraben hat: ein lichtstarker, gefalteter 90-mm-Astrograph.
⚠️ Weiß heute niemand
- Bildqualität – alle Bilder sind Renderings des Herstellers.
- Praxis von Guiding, Kühlung und Sensor-Rotation – die Hardware ist neu; die App ist es nicht (DWARFLAB-App 3.4.2, seit Jahren für DWARF II, 3 und Mini).
- Ob der Liefertermin hält (siehe die Sorgen der Community weiter unten).
Transparenz: Diese Seite basiert auf dem DWARFLAB-Datenblatt, der Astroshop-Listung, dem Patent, den Kommentaren unter unserem Video und den Diskussionen auf Cloudy Nights und forum.astronomie.de – eingeordnet mit unserer Erfahrung aus über sechs Jahren Teleskop-Beratung. Es ist kein eigener Test. Sobald wir den Draco selbst testen konnten, aktualisieren wir diese Seite.
Stand 6. November 2026: Erste Besitzer gibt es bisher nur in China, sie loben vor allem Nachführung und Bildqualität. In forum.astronomie.de und astrotreff.de warten mindestens 14 Vorbesteller noch auf ihr Gerät. Sobald die ersten Berichte aus Deutschland kommen, ergänzen wir sie hier.
DWARFLAB Draco: Preis, Liefertermin und Daten
Den Draco gibt es in zwei Versionen: Standard für 1.499 € und SHO für 1.669 €. Die Preise auf dieser Seite werden täglich automatisch nachgeführt.
Bei Astroshop ist der Draco bestellbar (Bestellbar), versandfertig laut Shop in 3–5 Wochen (Stand 6. November). Direkt bei DWARFLAB beginnt der Versand außerhalb Chinas laut Hersteller Anfang November in Etappen.
| Merkmal | DWARFLAB Draco (laut Astroshop-Datenblatt) |
|---|---|
| Optik | katadioptrisch (Spiegel-Linsen-System), 90 mm / 340 mm, f/3,8 |
| Telesensor | 1/1,3-Zoll-CMOS (OV50Q40), physisch drehbar |
| Nachführung | eingebautes Leitrohr (Guiding), Einzelbelichtung bis 300 s, EQ-Modus |
| Kühlung | aktive Sensorkühlung; die Abwärme heizt die Frontlinse gegen Tau |
| Weitwinkelkamera | 1/1,8 Zoll, gleichzeitig mit dem Tele nutzbar |
| Akku / Speicher | 10.000 mAh (77 Wh), ca. 5 h / 128 GB |
| Filter | Astro-, Dunkelbild- und ND-Sonnenfilter, Dual-Narrowband Hα+OIII (SHO: zusätzlich SII+OIII) |
| Gehäuse | IP56, 386 × 196 × 133 mm, Gesamtgewicht 5,5 kg |
| Betriebstemperatur | −20 bis +45 °C |
| Preis / Lieferung | 1.499 € (SHO 1.669 €) · Bestellbar |
Alle technischen Daten
| Optik | |
|---|---|
| Typ | Reflektor |
| Bauart | Smart Telescopes |
| Öffnung (mm) | 90 |
| Brennweite (mm) | 340 |
| Öffnungsverhältnis (f/) | 3,8 |
| Auflösungsvermögen (Bogensekunden) | 1,53 |
| Tubuskonstruktion | Volltubus |
| Reflektor | |
| Fangspiegel Durchmesser (mm) | 40 |
| Okularauszug | |
| Bauart | ohne |
| Montierung | |
| Bauart | Einarmige Montierung |
| Montierungstyp | azimutal |
| GoTo Steuerung | ja |
| Akku-Nutzungsdauer (h) | 5 |
| Integrierter Akku | ja |
| Betriebstemperatur (°C) | -20 - +45 |
| Stativanschlussgewinde | 3/8" |
| GoTo Steuerung | |
| GPS | ja, über Smartphone |
| WLAN | ja |
| Mit Handsteuerbox | nein |
| Autoguiding | ja |
| Bluetooth | ja |
| Ausrichtverfahren | automatisch |
| Software | DWARFLAB App (iOS & Android) |
| Stativ | |
| Typ | Dreibein |
| Material | Aluminium |
| Enthaltenes Zubehör | |
| Sonnenfilter | ja |
| Tragegriff | ja |
| Transportkoffer | ja |
| Rohrschellen | Ja |
| Allgemein | |
| Serie | Draco |
| Gesamtgewicht (kg) | 5,5 |
| Höhe (mm) | 386 |
| Länge (mm) | 196 |
| Breite (mm) | 133 |
Herstellerangaben laut Astroshop (Artikel-Nr. 100432), abgerufen am 07.11.2026.
5,5 Kilogramm sind doppelt so viel wie beim Seestar S50 Pro (2,8 kg). Das ist kein Gerät mehr für den Tagesrucksack, sondern eines für den Kofferraum und ein stabiles Stativ.
Was 90 mm wirklich bringen
Die Lichtsammelfläche wächst mit dem Quadrat der Öffnung. Aber beim Draco sitzt ein Sekundärspiegel von rund 40 mm im Strahlengang, der abgezogen werden muss. Netto sammelt der Draco so viel Licht wie ein 80-mm-Refraktor: gut 2,6-mal so viel wie das Seestar S50 Pro, rund siebenmal so viel wie das S30 Pro und gut fünfmal so viel wie der DWARF 3.
Ganz so einfach ist es nicht, und das ist der Punkt, an dem sich das Forum gerade festbeißt. Der Draco ist ein Spiegel-Linsen-System mit Fangspiegel in der Mitte, und der schattet einen Teil der Öffnung ab. Je nach Rechnung entspricht das netto etwa einem Refraktor mit 70 bis 80 mm Öffnung – immer noch deutlich mehr als 50 mm, aber nicht die neunfache Lichtmenge, die die Zahl 90 suggeriert.
Dazu kommen zwei Dinge, die das Seestar nicht hat. Einzelbelichtungen bis fünf Minuten statt zehn Sekunden, möglich durch das eingebaute Leitrohr, und ein gekühlter Sensor, der weniger rauscht. Zusammen ist das bei schwachen Objekten – Galaxien, planetarischen Nebeln, Kugelsternhaufen – ein anderes Niveau.
Draco oder Seestar S50 Pro: der direkte Vergleich
Die kurze Antwort: Die beiden Geräte lösen unterschiedliche Probleme – für unterschiedliche Budgets, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Es ist die Frage, die uns am häufigsten erreicht.
| Merkmal | DWARFLAB Draco | Seestar S50 Pro |
|---|---|---|
| Preis | 1.499 € | 999 € |
| Öffnung / Brennweite | 90 mm (effektiv ca. 80 mm) / 340 mm, f/3,8 | 50 mm / 260 mm, f/5,2 (Apo) |
| Bildfeld Tele (Diagonale) | 2,06° | 2,8° |
| Einzelbelichtung | bis 300 s mit Guiding | ca. 10–30 s |
| Sensorkühlung | ja | nein |
| Gewicht | 5,5 kg | 2,8 kg |
| Akku | ca. 5 h | bis zu 9 h |
| Lieferung | ab Anfang November in Etappen (DWARFLAB) / 3–5 Wochen bis Versand (Astroshop, Stand 6.11.) | 3–5 Wochen |
| Reife | App seit Jahren (DWARF-Serie) · Optik, Kühlung, Guiding neu und ungetestet | App seit Jahren · Optik bewährt |
| Produkt | DWARFLAB Draco | Seestar S50 Pro |
Den ausführlichen Vergleich – mit Forenrechnung zur wirksamen Öffnung und klarer Empfehlung, für wen sich der Draco lohnt – findest du unter DWARFLAB Draco vs. Seestar S50 Pro.
Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.
Reife ist der Punkt, der in keinem Datenblatt steht. Beide Apps sind seit Jahren am Markt: Die Seestar-App mit hunderttausenden Nutzern, die DWARFLAB-App (Version 3.4.2) mit der großen DWARF-3- und Mini-Community.
Neu und ungetestet sind beim Draco die Optik, die Kühlung, das Guiding und der Sensor-Rotator. Das kann großartig werden; es kann auch ein paar Monate Kinderkrankheiten bedeuten.
Für alle, die mehr Öffnung wollen: DWARFLAB Draco

90 mm Öffnung, gekühlter Sensor, Belichtungen bis 300 Sekunden. Bei Astroshop bestellbar – die aktuelle Lieferzeit steht auf der Produktseite.
Preis: 1.499 €
Bestellbar
AlternativeSofort lieferbarDWARFLAB DWARF mini · 429 €Für alle, die jetzt loslegen wollen: ZWO Seestar S50 Pro

Ausgereift, unabhängig getestet, ein Drittel günstiger: Wer im Herbst und Winter fotografieren will, verpasst mit dem S50 Pro nichts.
Preis: 999 €
Bestellbar
Welche Liga? Draco, Vespera Pro und Origin
Der wichtigste Gedanke auf dieser Seite: Der Draco ist nicht der Konkurrent des Seestar, er ist der Konkurrent von Vaonis und Celestron. Schau dir an, wo er preislich steht.
| Gerät | Öffnung | Klasse | Preis |
|---|---|---|---|
| Seestar S30 Pro | 30 mm | Einsteiger | 699 € |
| Seestar S50 Pro Bestellbar | 50 mm | Einsteiger | 999 € |
| DWARFLAB Draco | 90 mm (eff. ca. 80) | ⭐ Preisbrecher der Premium-KlassePremium | 1.499 € |
| Vaonis Vespera Pro II | 50 mm | Premium | ca. 2.990 € |
| Celestron Origin Mark II | 152 mm | Premium / Heim-Observatorium | ca. 5.499 € |
90 mm mit Kühlung und Guiding – in dieser Preisklasse gab es das noch nie. Wenn du ohnehin über ein Vespera Pro oder ein Origin nachgedacht hast, ist der Draco die spannendste Nachricht des Jahres. Wenn du zwischen S30 Pro und S50 Pro geschwankt hast, ist er die Antwort auf eine Frage, die du nie gestellt hast.
Unser Video: Warten oder Seestar S50 Pro kaufen?
In elf Minuten: was gesichert ist, die Daten, der Vergleich mit dem S50 Pro, was die Community sagt und die Planetenfrage, sauber gerechnet. Wenn du lieber zuhörst als liest, ist das die Kurzfassung dieser Seite.
Hinweis zum Video: Es nennt den Einführungspreis von 1.399 €. Der lief am 14.09.2026 aus – seit dem 15.09.2026 kostet der Draco 1.499 € und die SHO-Variante 1.669 €.
Was die Community sagt
Wir haben die Kommentare unter unserem Video und den großen englischen Videos, den Cloudy-Nights-Thread mit inzwischen 73 Seiten und das deutsche Forum durchgelesen. Vier Themen tauchen immer wieder auf.
Die Planetenfrage
Der meistgelikte Kommentar unter dem größten englischen Video lautet sinngemäß: „Hoffentlich taugt er für Planeten.” Der Draco sieht aus wie ein Maksutov, ist aber das Gegenteil – ein sehr lichtstarker, gefalteter Astrograph mit 340 mm Brennweite. Entscheidend für Planeten ist aber nicht die Brennweite allein, sondern der Pixelmaßstab: Brennweite geteilt durch Pixelgröße.
Mit 340 mm und 1,2-µm-Pixeln kommt der Draco auf 0,73″ pro Pixel – Jupiter wird rund 60 Pixel groß, etwa dreimal so groß wie im Seestar S50 Pro (2,3″ pro Pixel, ca. 20 Pixel). Das ist ein echter Fortschritt gegenüber jedem bisherigen Smart-Teleskop, aber ein klassisches 150-mm-Teleskop mit Planetenkamera liefert Jupiter mit 100 bis 200 Pixeln Durchmesser – für 400 €.
Für Mond und Sonne (Sonnenfilter liegt bei) ist der Draco dagegen stark. Wer vor allem Planeten will, kauft weder Seestar noch Draco, sondern ein klassisches Teleskop.
Für wen sich der Draco lohnt – und für wen nicht
Kurz: Der Draco lohnt sich vor allem, wenn du schon ein Smart-Teleskop hast und mehr Öffnung willst. Wer zum ersten Mal einsteigt, fährt mit dem Seestar S50 Pro besser – erprobt, leichter und deutlich günstiger. Günstigere Alternativen sind der Seestar S30 Pro (Auf Lager · versandfertig in 24 h) und der DWARF 3 (529 €).
| Deine Situation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Du willst jetzt im Herbst und Winter fotografieren, Budget um 1.000 €, leicht für Reise und Balkon | Seestar S50 Pro | ⭐ Unsere Empfehlung für die meistenBewährte Optik, 2,8 kg. Bestellbar |
| Du hast schon ein Seestar, bist an seine Grenzen gestoßen und willst Galaxien und schwache Nebel | DWARFLAB Draco | 90 mm, Kühlung und Guiding sind genau dafür gebaut; für 1.499 € ein starkes Angebot |
| Vespera Pro oder Celestron Origin stehen auf deiner Liste | DWARFLAB Draco ganz nach oben | Gleiche Klasse für deutlich weniger Geld |
| Budget bis rund 700 € | Seestar S30 Pro (699 €) oder DWARF 3 (529 €, DWARF 3 im Test) | S30 Pro: größeres Bildfeld, Seestar-Ökosystem · DWARF 3: kleiner, günstiger, bis 60 s Belichtung – viele DWARF-Besitzer nennen ihn den besten Einstieg |
| Vor allem Planeten | kein Smart-Teleskop | Beide Öffnungen sind zu klein – ein klassisches Teleskop aus der Kaufberatung |
Die Links mit Sternchen sind Partnerlinks.
Draco oder Draco SHO?
Die Standardversion bringt Astro-, Dunkelbild- und Sonnenfilter sowie einen Dual-Narrowband-Filter (Hα+OIII) mit. Die SHO-Version legt einen zweiten Schmalbandfilter (SII+OIII) drauf – damit lassen sich Nebel in der sogenannten Hubble-Palette aufnehmen, wie man sie von den berühmten Weltraumteleskop-Bildern kennt.
Für die allermeisten ist die Standardversion die richtige Wahl. Die SHO-Variante ist etwas für Leute, die schon wissen, was Schmalbandfotografie ist und ihre Bilder am Rechner selbst bearbeiten.
Für Schmalband-Spezialisten: DWARFLAB Draco SHO

Die Draco-Variante mit zusätzlichem SII/OIII-Schmalbandfilter für Aufnahmen in der Hubble-Palette – für Astrofotografie-Spezialisten, nicht für den Einstieg.
Preis: 1.669 €
Bestellbar
AlternativeSofort lieferbarDWARFLAB DWARF mini · 429 €Häufige Fragen zum DWARFLAB Draco
Was kostet der DWARFLAB Draco?
1.499 € für die Standardversion und 1.669 € für die SHO-Version mit zusätzlichem SII/OIII-Filter. Gleicher Preis bei DWARFLAB direkt und bei Astroshop; beide Preise werden hier täglich automatisch nachgeführt.
Wann ist der Draco lieferbar?
Bestellen kannst du ihn jetzt, geliefert wird in Etappen. Astroshop nennt Anfang November 3–5 Wochen bis zum Versand (Bestellbar). Die ersten Geräte gingen Ende Oktober an Kunden in China, international versendet DWARFLAB laut eigener Angabe ab Anfang November.
Ist der Draco besser als das Seestar S50 Pro?
Bei schwachen, kleinen Objekten sehr wahrscheinlich ja: mehr Öffnung, Kühlung und lange Belichtungen. Er kostet aber das Anderthalbfache, wiegt das Doppelte, hat das kleinere Bildfeld, und seine Optik ist ungetestet. Für Einsteiger bleibt das Seestar S50 Pro die bessere Wahl.
Kann man mit dem Draco Planeten fotografieren?
Besser als jedes bisherige Smart-Teleskop, aber eingeschränkt. Mit 0,73″ pro Pixel wird Jupiter rund 60 Pixel groß – dreimal so groß wie im Seestar S50 Pro, aber weit weg von einem klassischen 150-mm-Teleskop mit Planetenkamera (100–200 Pixel). Mond und Sonne (mit dem beiliegenden Filter) gehen dagegen gut.
Wie viel Licht sammelt der Draco wirklich?
Der Sekundärspiegel von rund 40 mm schattet einen Teil der 90 mm ab. Netto entspricht der Draco einem 80-mm-Refraktor: 2,6-mal so viel Licht wie das Seestar S50 Pro, rund siebenmal so viel wie das S30 Pro.
Was ist der Sensor-Rotator?
Der Bildsensor lässt sich im Gehäuse physisch drehen. Damit kann der Draco das Bildformat ans Objekt anpassen und, so die Vermutung der Community, die Bildfelddrehung bei langen Belichtungen ausgleichen. Wie gut das in der Praxis funktioniert, weiß noch niemand.
Brauche ich Zubehör?
Stativ, Sonnenfilter und Filter sind dabei. Sinnvoll ist bei 5,5 kg ein stabileres Fotostativ für windige Nächte. Worauf es dabei ankommt – Traglast, Mittelsäule, Schnellwechselplatte – steht ausführlich im Stativ-Abschnitt unseres DWARF-3-Ratgebers; die Überlegungen gelten für den Draco genauso, nur mit mehr Gewicht. Für Deep-Sky aus der Stadt reicht die eingebaute Filterung.
Soll ich jetzt kaufen oder auf Tests warten?
Wer das Gerät ohnehin will, bestellt bei Astroshop oder bei DWARFLAB direkt ohne Versandkosten. Wer unsicher ist, ob sich die Mehrausgabe gegenüber dem Seestar S50 Pro lohnt, liest zuerst unseren Vergleich Draco vs. Seestar S50 Pro.
Fazit: Die spannendste Ankündigung seit dem ersten Seestar
90 mm, Kühlung und Guiding für 1.499 € – das gab es noch nie. Aber er ist kein Grund, ein Seestar S50 Pro nicht zu kaufen. Wer heute einsteigen will, steigt mit dem Seestar oder dem DWARF 3 ein und verpasst nichts.
Wer ein Gerät für die nächsten fünf Jahre sucht, Geduld hat und ohnehin in der Premium-Klasse unterwegs war, setzt den Draco ganz oben auf die Liste. Alle Smart-Teleskope im Überblick findest du in unserer Smart-Teleskop-Bestenliste 2026, den Vergleich der beiden Seestar-Modelle unter Seestar S50 Pro vs. S30 Pro.
Passt der Draco zu dir?
- ✔ Ja, wenn du Galaxien und schwache Nebel willst und ein Gerät für mehrere Jahre suchst.
- ✔ Ja, wenn Vespera Pro oder Origin auf deiner Liste standen – der Draco kostet deutlich weniger.
- ✘ Nein, wenn du jetzt loslegen willst oder deutlich weniger ausgeben willst: Das Seestar S50 Pro (999 €) ist die richtige Wahl.
- ✘ Nein, wenn du vor allem Planeten sehen willst – dafür ist ein klassisches Teleskop besser.
* Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link bestellst, erhalten wir eine kleine Provision von Astroshop oder dem jeweils verlinkten Händler. Der Preis ändert sich für dich nicht.




