ZWO Seestar S50 Pro kaufen: Preis, Lieferzeit und für wen es sich lohnt

Von · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 20. September 2026

⭐ Kurz gesagt: Das Seestar S50 Pro ist da und kostet 999 €. Es ersetzt das eingestellte S50 eins zu eins: gleiche 50 mm Öffnung, aber Quadruplet-Optik, ein 8,3-MP-Sensor statt Full HD und eine zweite Weitwinkelkamera. Wer weniger ausgeben will, nimmt weiter das Seestar S30 Pro (699 €) oder das DWARF 3 (529 €).

Der Einführungspreis von 899 € ist am 15. September 2026 ausgelaufen; der aktuelle Preis steht oben und wird täglich nachgeführt. Lieferzeit: versandfertig in 3-5 Wochen.

Der Nachfolger: ZWO Seestar S50 Pro

ZWO Seestar S50 Pro

Der echte Eins-zu-eins-Nachfolger des S50: gleiche 50 mm Öffnung, aber apochromatische Quadruplet-Optik, ein deutlich größerer Sensor und eine zweite Weitwinkelkamera für Landschaft und Milchstraße im selben Gehäuse.

Preis: 999 €

Lieferzeit: versandfertig in 3-5 Wochen

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Noch unsicher, ob es das große Modell sein muss? Der Test des Seestar S30 Pro zeigt, was die kleinere Optik leistet.

Passt das Seestar S50 Pro zu dir?

  •   Ja, wenn du Nebel und Galaxien fotografieren willst, ohne Montierung, Einnorden und Bildbearbeitung zu lernen. Aufstellen, App öffnen, Objekt antippen.
  •   Ja, wenn du vom Balkon oder aus der Stadt beobachtest: Der Filter gegen Kunstlicht ist eingebaut.
  •   Nein, wenn du vor allem Planeten sehen willst. 50 mm Öffnung sind dafür zu wenig, dann ist ein klassisches Einsteigerteleskop die bessere Wahl.
  •   Nein, wenn dir 999 € zu viel sind: Das Seestar S30 Pro (699 €) hat dieselbe App und das weitere Bildfeld, das DWARF 3 (529 €) ist die günstigste Alternative. Eine weitere Option stellen wir im Test des DWARF Draco vor.

Seestar S50 Pro bei Astroshop ansehen* →

Für wen sich das Seestar S50 Pro lohnt

Das S50 Pro ist das Seestar für alle, denen Deep Sky wichtig ist: 50 mm Öffnung sammeln fast dreimal so viel Licht wie die 30 mm des S30 Pro. Den kompletten Datenvergleich beider Modelle, samt Bildfeld und Akku, findest du im Vergleich Seestar S50 Pro gegen S30 Pro.

Deine SituationEmpfehlungWarumPreis
Du willst das beste Seestar und Deep Sky ernsthaft betreibenZWO Seestar S50 Pro⭐ Unsere EmpfehlungGrößerer Sensor, bessere Optik und Weitwinkelkamera in einem Gerät.999 €
Du willst günstig in die Seestar-WeltZWO Seestar S30 ProDieselbe App, dieselbe Bedienung, kleinere Optik – reicht für den Einstieg vollkommen.699 €
Du willst so wenig wie möglich ausgebenDWARF 3Deutlich günstiger, sehr leicht, zusätzlich für Tag- und Naturfotografie nutzbar.529 €
Du willst vor allem Planeten sehenkein Smart-Teleskop50 mm Öffnung sind dafür zu wenig – ein klassisches Gerät ist hier klar besser.
Dir wird ein gebrauchtes S50 angebotennur unter BedingungenErsatzteile und Garantie sind bei einem eingestellten Gerät das Problem, nicht die Technik.Verhandlungssache

Günstiger Einstieg: ZWO Seestar S30 Pro

ZWO Seestar S30 Pro

Das Smart-Teleskop-Referenzmodell von ZWO: ausgereifte App, Mosaik-Modus, verblüffende Ergebnisse in Minuten.

Preis: 699 €

Auf Lager · versandfertig in 24 h

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Günstigste Alternative: DWARF 3

DWARF 3

Smart-Teleskop mit 1,3 kg: fotografiert Nebel und Galaxien aufs Smartphone, sogar in der Stadt. Der einfachste Weg zur Astrofotografie.

Preis: 529 €

Auf Lager · versandfertig in 24 h

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* Affiliate-Link: Wenn du über diesen Link bestellst, erhalten wir eine kleine Provision von Astroshop. Der Preis ändert sich für dich nicht.

Tipp: Wenn du zwischen den kleineren Geräten schwankst, hilft der direkte Vergleich weiter: Seestar S30 Pro gegen DWARF 3 stellt beide nebeneinander.

Seestar S50 Pro: Preis, Liefertermin und Daten

Die Eckdaten stehen fest, weil das Gerät im Handel gelistet und bepreist ist. Alles Folgende stammt aus dem Datenblatt des Händlers, nicht aus Gerüchten.

📦 Lieferstatus: Das S50 Pro ist regulär bestellbar und keine Vorbestellung mehr. Wie schnell es versandfertig ist, schwankt je nach Charge – die tagesaktuelle Lieferzeit steht beim Händler auf der Produktseite.

Der Einführungspreis ist am 15. September 2026 ausgelaufen. Der Preis oben wird hier täglich nachgeführt.

MerkmalSeestar S50 Pro
Öffnung / Brennweite50 mm / 260 mm (f/5,2)
Optikapochromatischer Refraktor, Quadruplet-Linsendesign
TelekameraOmniVision OS08B10, 8,3 MP, 1/1,2 Zoll (2,9 µm), 2,8° Bildfeld
WeitwinkelkameraSony IMX586, 8,3 MP, 1/2 Zoll (1,6 µm), 63° Bildfeld – für Landschaft und Nightscapes
Montierungazimutal mit spielfreiem Präzisionsantrieb, zusätzlich äquatorialer Modus
Akku10.000 mAh, laut ZWO bis zu 9 Stunden*
Maße / Gewicht140 × 149 × 268 mm / 2,8 kg
Filterintegrierter Doppelband-Filter gegen Kunstlicht
Speicher128 GB intern, JPEG/FITS und MP4/AVI
SteuerungSeestar-App über WLAN oder NFC, Autofokus, GoTo
ExtrasTauschutzheizung, Sonnenfilter im Lieferumfang, Mosaik-Modus mit 8K-Ausgabe
Preis999 €

* Laborwert von ZWO: über 10 °C Umgebungstemperatur, Telekamera im azimutalen Modus beim Live-Stacking, ab App-Version 3.3.1. In kalten Nächten und mit der Weitwinkelkamera ist die Laufzeit kürzer.

Was sich gegenüber dem alten S50 ändert

Das S50 Pro ist der direkte Nachfolger des Seestar S50 – gleiche Baugröße, gleiche 50-mm-Klasse, gleiche App. Die Öffnung bleibt bei 50 mm, das Gerät sammelt also nicht mehr Licht als vorher. Der Fortschritt steckt in der Optik, im Sensor und in der zweiten Kamera.

PunktSeestar S50 (eingestellt)Seestar S50 Pro
Brennweite250 mm260 mm
LinsendesignTriplet-ApoQuadruplet-Apo
Sensor TeleSony IMX462, Full HDOmniVision OS08B10, 8,3 MP
Auflösung Tele1920 × 10803840 × 2160
Bildfeld Tele1,46°2,8°
Autofokus Weitwinkelja
Live-Stacking Weitwinkelja
Nachtlandschaftenneinja
Speicher64 GB128 GB
Akku6.000 mAh / 6 h10.000 mAh / bis zu 9 h*
NFC-Kopplungneinja
Weitwinkelkameraneinja, 63°
Lieferbarnein, nur noch gebrauchtja

Der größte praktische Unterschied ist die zweite Kamera. Mit ihr macht das Gerät auch Nightscapes und Milchstraßenpanoramen, wofür man sonst eine eigene Kamera samt Objektiv braucht.

Der zweite, weniger sichtbare Fortschritt steckt im Antrieb. ZWO verbaut im Pro ein spielfreies Präzisionsgetriebe. Das heißt: Die Montierung ruckelt beim Nachführen weniger und steht stabiler im Wind. Bemerkbar macht sich das vor allem im äquatorialen Modus und bei langen Aufnahmereihen, weil weniger Einzelbilder verworfen werden müssen.

Ehrlich bleibt aber: An der Grundphysik ändert das nichts. 50 mm Öffnung sind und bleiben zu wenig für Planeten – Jupiter bleibt auch im Pro ein kleines Scheibchen.

Unser Video zum Seestar S50 Pro

Zehn Minuten, in denen Alex das Gerät einordnet – inklusive des direkten Vergleichs mit dem kleineren S30 Pro und dem DWARF 3. Wenn du lieber zuhörst als liest, ist das die Kurzfassung dieser Seite.

ZWO Seestar S50 Pro im Video – auf unserem Kanal @sterngucker_de. Das Video wird erst beim Abspielen von YouTube geladen (youtube-nocookie).

Hinweis zum Video: Es nennt den Einführungspreis von 899 €. Der lief am 15.09.2026 aus – seit dem 16.09.2026 kostet das Seestar S50 Pro 999 €.

Seestar S50 Pro: Bilder

Eigene Aufnahmen haben wir noch nicht, das Gerät ist seit Ende August im Handel. Die folgenden Bilder stammen aus dem Pressematerial von ZWO und zeigen, was der Hersteller mit dem S50 Pro erreicht: links Cirrusnebel und Andromeda-Galaxie, darunter der direkte Vergleich der Adlernebel-Säulen zwischen S30 Pro und S50 Pro, dann Mosaik, Sonne und Mond sowie die Milchstraße mit der Weitwinkelkamera. Rechne damit, dass deine ersten Bilder unter Stadthimmel flacher ausfallen; die Bildbearbeitung des Herstellers ist die Kür.

Seestar S50 Pro Bilder: Cirrusnebel, Andromeda-Galaxie und Vergleich der Adlernebel-Säulen S30 Pro gegen S50 Pro
Seestar S50 Pro Mosaik-Aufnahme eines großen Deep-Sky-Objekts
Seestar S50 Pro: Sonnenflecken, Sonnenfinsternis, Mondkrater, Mondfinsternis und Tagfotografie
Seestar S50 Pro Weitwinkelkamera: Milchstraßenbogen als 8K-Panorama

Bilder: ZWO, Pressematerial zum Seestar S50 Pro. Keine eigenen Aufnahmen. Sobald wir ein Testgerät haben, ersetzen wir sie durch unsere Ergebnisse.

Was ein Seestar kann – und was nicht

ZWO Seestar S50 Pro Smart-Teleskop
Das Seestar S50 Pro: 50 mm Öffnung, 260 mm Brennweite, Quadruplet-Optik. Foto: ZWO / Astroshop.

Ein Seestar ist ein vollautomatisches Kompaktteleskop. Optik, Kamera, GoTo-Montierung, Akku und App-Steuerung stecken in einem Gehäuse, das man mit einer Hand trägt.

Der Ablauf ist radikal einfach: aufstellen, App öffnen, Objekt antippen. Das Gerät richtet sich selbst aus, fokussiert automatisch und stapelt die Aufnahmen live zu einem immer detailreicheren Bild.

Damit siehst du auf dem Display, was visuell selbst in großen Teleskopen blass bleibt: den Orionnebel in Farbe, die Andromeda-Galaxie mit Spiralstruktur, Sternentstehungsgebiete quer durch die Milchstraße. Der eingebaute Filter gegen Lichtverschmutzung macht das sogar vom Stadtbalkon aus möglich.

StärkenGrenzen
Vom Auspacken zum ersten Galaxienfoto in unter 15 Minuten, ohne Vorwissen50 mm Öffnung sind für Planeten zu wenig – Jupiter bleibt ein Scheibchen
Komplettpaket mit Stativ, Sonnenfilter und Koffer, keine FolgekostenKein Blick durchs Okular – du schaust aufs Display
Große Community, viele Tutorials, ausgereifte AppDas Gerät nimmt dir die Arbeit ab – lernen tut man dabei wenig über den Himmel
Mit dem mitgelieferten Sonnenfilter auch für Sonnenflecken geeignetBeim Pro fehlen noch unabhängige Langzeit-Erfahrungen aus der Praxis

Für Planeten ist und bleibt ein klassisches Gerät die bessere Wahl – welche Bauart zu welchem Budget passt, steht im Ratgeber Teleskop für Einsteiger. Und wenn du breiter vergleichen willst, ordnet Bestes Smart-Teleskop 2026 auch Vaonis und Celestron ein.

Sonne beobachten mit dem Seestar: Sonnenfilter und Sicherheit

Das Seestar ist tagsüber nicht arbeitslos: Ein Sonnenfilter liegt beim S50 Pro im Karton, und die App hat einen eigenen Sonnenmodus, der die Sonne automatisch anfährt. Der Filter wird vorne auf das Objektiv gesteckt und verschluckt 99,999 Prozent des Lichts – nur dann ist der Blick sicher.

⚠️ Sicherheit zuerst: Den Sonnenfilter immer aufstecken, bevor du den Sonnenmodus startest – die App erinnert dich daran, prüfen kann sie es nicht. Ohne Filter kann die gebündelte Sonne den Sensor dauerhaft beschädigen. Und nie mit einer Sofi-Brille „hinter” das Gerät schauen: Sie ist nur fürs bloße Auge gemacht.

Was du siehst, ist die Sonne im Weißlicht: Sonnenfleckengruppen, die von Tag zu Tag über die Scheibe wandern, dazu die feinere Granulation an guten Tagen. Die 50 mm Öffnung zeigen dabei etwa so viel Detail wie ein 60-mm-Einsteigerteleskop – und mehr als das S30 Pro mit seinen 30 mm. Protuberanzen am Sonnenrand siehst du nicht, dafür bräuchte es einen H-Alpha-Filter, der ein Vielfaches des Geräts kostet.

Bis zur nächsten Sonnenfinsternis wird der Filter zum wichtigsten Zubehör. Am 2. August 2027 schiebt sich der Mond von Deutschland aus gesehen zu einem guten Teil vor die Sonne – ein Seestar mit Filter zeigt die angeknabberte Scheibe live auf dem Handy, für die ganze Familie gleichzeitig. Wie du die Sonne auch mit klassischen Teleskopen, Ferngläsern oder Folie sicher beobachtest, steht im Ratgeber Sonne sicher beobachten.

Geht der Originalfilter verloren oder ist die Folie beschädigt, gibt es Ersatz: Für das alte Seestar S50 passt der gefasste Omegon Sonnenfilter 50 mm aus Metall, dessen Folie sich austauschen lässt. Für das S50 Pro hat der Hersteller ihn nicht freigegeben – hier fragst du Ersatz direkt bei ZWO oder deinem Händler an. Ein Filter mit Kratzern, Löchern oder Knicken in der Folie gehört in den Müll, nicht aufs Teleskop.

Ersatzfilter fürs alte S50: Omegon Sonnenfilter 50 mm (Seestar S50 & Ferngläser)

Omegon Sonnenfilter 50 mm (Seestar S50 & Ferngläser)

Fertig gefasster Aufsteck-Sonnenfilter für das ZWO Seestar S50 und Ferngläser mit 50-mm-Objektiv: aufstecken statt basteln, sicher fixiert statt abgeklebt.

Preis: 34,90 €

Auf Lager · versandfertig in 24 h

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Ein gebrauchtes Seestar S50 kaufen

Ein eingestelltes Gerät zu kaufen ist kein Fehler – aber es verändert die Rechnung. Die Technik altert nicht schneller, nur weil die Produktion endet. Was endet, ist die Bequemlichkeit.

Konkret heißt das: Restgarantie hängt am Kaufbeleg des Vorbesitzers, ein Defekt an Fokussierer oder Montierung kann mangels Ersatzteilen zum wirtschaftlichen Totalschaden werden, und wie lange die App das ältere Modell mit Updates versorgt, entscheidet allein ZWO.

Seit es das S50 Pro gibt, ist die Messlatte eine andere geworden. Ein gebrauchtes S50 konkurriert jetzt mit dem neuen Seestar S50 Pro, das mehr kann und volle Garantie hat. Der Gebrauchtpreis muss also deutlich unter 999 € liegen.

Was ein gebrauchtes Seestar S50 kosten darf

Ein Blick auf Kleinanzeigen am 6. September 2026: 46 Angebote für das Seestar S50, die Preisspanne reicht von 275 bis 550 Euro, die meisten Verkäufer wollen zwischen 440 und 500 Euro. Auffällig ist der Grund, den viele nennen: „Umstieg auf das S50 Pro”. Das Angebot wächst also gerade – und mit ihm dein Verhandlungsspielraum.

GebrauchtpreisEinordnung
unter 400 €Guter Kauf, wenn Zubehör komplett ist und der Akku noch volle Laufzeit bringt
400 bis 450 €Fairer Marktpreis für ein neuwertiges Gerät mit Restgarantie und Rechnung
über 500 €Zu teuer: Dann fehlen nur noch rund 400 Euro zum neuen S50 Pro mit 4K-Sensor, Weitwinkelkamera und voller Gewährleistung

Zum Vergleich: Neu kostete das S50 zuletzt 675 Euro, das S50 Pro gibt es für 999 €. Ein gebrauchtes S50 lohnt sich also nur, wenn du wirklich 400 Euro und mehr sparst – sonst ist der Aufpreis für das neue Gerät gut investiert.

Checkliste vor dem Gebrauchtkauf

  • Rechnung und Kaufdatum: Die Gewährleistung des Händlers läuft zwei Jahre ab Kaufdatum und hängt am Beleg. Ohne Rechnung kaufst du ohne Absicherung.
  • Zubehör vollständig? Stativ, Koffer, Sonnenfilter, USB-C-Kabel und der Tauschutz gehören dazu. Ein fehlender Sonnenfilter kostet 34,90 € extra.
  • Frontlinse: Bei Tageslicht schräg gegen das Licht halten. Kratzer, Beschlag zwischen den Linsen oder Taurückstände sind ein Grund für einen deutlichen Abschlag.
  • Akku: Screenshot aus der App mit Ladestand und, wenn möglich, Betriebsstunden verlangen. Ein Akku, der nach 2 bis 3 Stunden schlappmacht, ist in diesem Gerät nicht einfach tauschbar.
  • Funktionstest: Beim Abholen das Gerät einschalten, mit der App koppeln, Arm ausklappen und den Autofokus fahren lassen. Er sollte gleichmäßig surren, nicht knacken.
  • Firmware: Das Gerät sollte sich mit der aktuellen Seestar-App verbinden und ein Update annehmen. Klappt das nicht, Finger weg.

Gute Quellen sind neben Kleinanzeigen die Biete-Rubriken der Astronomie-Foren – dort verkaufen Leute, die ihr Gerät gepflegt haben und Fragen zur Nutzung beantworten können. Versand mit Käuferschutz ist beim Preis eines Seestar sinnvoll, auch wenn er ein paar Euro kostet.

Tipp beim Gebrauchtkauf: Lass dir vor dem Kauf ein aktuelles Foto des eingeschalteten Geräts mit Akkustand in der App schicken und frag nach der Zahl der Betriebsstunden. Wer beides nicht liefern kann, hat das Gerät meist nicht mehr im Zugriff.

Zubehör fürs Seestar S50 Pro: was dabei ist und was fehlt

Stativ, Sonnenfilter, Koffer und Tauschutzheizung sind beim S50 Pro dabei, du brauchst für die erste Saison nichts dazu. Zwei Dinge kaufen Besitzer später trotzdem: den Videoneiger für längere Belichtungen im äquatorialen Modus (beim S50 Pro nur mit der Schnellwechselplatte TH10) und eine Hülle für die Wolkenpause. Was sich lohnt und was nicht, steht im Zubehör-Ratgeber für Seestar und DWARF. Für die erste Nacht mit dem Gerät – Laden, App, Verbinden, Nivellieren – haben wir eine eigene Seestar-Anleitung auf Deutsch; dort stehen auch die Original-Handbücher von ZWO zum Download.

Für längere Belichtungen: ZWO Videoneiger TH10

ZWO Videoneiger TH10

Kippt das Seestar in die parallaktische Lage, damit längere Belichtungen ohne Bildfelddrehung möglich sind. Mit dem S50 Pro nur zusammen mit der Schnellwechselplatte TH10 sicher, und erst ab rund 15 Grad geografischer Breite nutzbar.

Preis: 159 €

Auf Lager · versandfertig in 24 h

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Häufige Fragen zum Seestar S50 Pro

Gibt es das Seestar S50 Pro schon zu kaufen?

Ja. Das S50 Pro ist im Handel und keine Vorbestellung mehr. Je nach Händler und Charge kann es nach der Bestellung aber noch einige Wochen bis zum Versand dauern – die aktuelle Lieferzeit steht auf der Produktseite bei Astroshop.

Was kostet das Seestar S50 Pro?

Aktuell 999 €. Der Einführungspreis ist am 15. September 2026 ausgelaufen. Der Preis auf dieser Seite wird täglich automatisch nachgeführt.

Was ist der Unterschied zwischen Seestar S50 und S50 Pro?

Die Öffnung bleibt bei 50 mm, die Brennweite steigt leicht auf 260 mm. Neu sind die Quadruplet-Optik, der 8,3-MP-Sensor statt Full HD, eine zweite Weitwinkelkamera mit 63° und eine Tauschutzheizung.

Lohnt sich der Aufpreis zum S30 Pro?

Wenn dir Deep Sky wirklich wichtig ist, ja: mehr Öffnung, fast dreimal so viel Licht und ein ruhigerer Antrieb. Das weitere Bildfeld hat allerdings das S30 Pro. Geht es dir nur ums Ausprobieren, reicht das S30 Pro für 699 € vollkommen – es ist dieselbe App-Welt.

Wird das Seestar S50 noch produziert?

Nein. Die Produktion des S50 ist eingestellt, bestätigt vom ZWO-Chef im April 2026. Restbestände tauchen bei einzelnen Händlern noch auf, planen solltest du damit nicht.

Ist das Seestar S50 Pro der Nachfolger des S50?

Ja. Das S50 Pro löst das S50 in der 50-mm-Klasse ab: gleiche Öffnung, aber Quadruplet-Optik, 4K-Sensor, Weitwinkelkamera und größerer Akku. Lass dich nicht verwirren, wenn ein Shop beim eingestellten S50 das S30 Pro als „Nachfolgeartikel” verlinkt – das ist die kleinere 30-mm-Optik und damit ein Schritt zurück, kein Nachfolger.

Lohnt sich ein gebrauchtes Seestar S50 noch?

Nur mit deutlichem Preisabstand zum neuen S50 Pro. Auf Kleinanzeigen liegen die Angebote im September 2026 meist zwischen 440 und 500 Euro; bis etwa 450 Euro mit vollständigem Zubehör ist das fair, darüber wird der Abstand zum Neugerät zu klein. Rechne ein, dass Ersatzteile bei einem eingestellten Gerät knapp werden und die Restgarantie am Beleg des Vorbesitzers hängt.

Kann man mit dem Seestar S50 Pro Planeten beobachten?

Nur eingeschränkt. Mond und Sonne mit Filter sind großartig, für Jupiter oder Saturn ist die Brennweite von 260 mm zu kurz.

Seestar S50 Pro oder DWARF 3 – was ist besser?

Das S50 Pro sammelt mit 50 mm Öffnung deutlich mehr Licht und ist die reifere Astro-Plattform. Das DWARF 3 ist leichter, vielseitiger und erheblich günstiger. Für Deep Sky gewinnt das Seestar, fürs kleine Budget das DWARF. Alle Werte stehen im Test des DWARF 3 Smart-Teleskops.

Kommt ein Seestar S70?

Die Suche nach „Seestar S70“ taucht seit dem Sommer immer wieder auf. Angekündigt hat ZWO ein solches Gerät bis September 2026 nicht, und es gibt keine belastbaren Hinweise darauf. Das aktuelle Spitzenmodell der Serie ist das S50 Pro; wer auf ein größeres Seestar wartet, wartet auf etwas, das derzeit nicht existiert. Sollte sich das ändern, steht es hier zuerst.

Wie lange hält der Akku des Seestar S50 Pro?

ZWO gibt 10.000 mAh und bis zu 9 Stunden an. Der Wert stammt aus dem Labor: über 10 °C, Telekamera im azimutalen Modus beim Live-Stacking. In einer kalten Winternacht und mit der Weitwinkelkamera solltest du eher mit deutlich weniger rechnen. Zum Vergleich: S30 Pro und das alte S50 haben 6.000 mAh und rund 6 Stunden.

Was ist der Unterschied zwischen Seestar S30 Pro und S50 Pro?

Vor allem die Öffnung: 50 statt 30 mm sammeln fast dreimal so viel Licht, dafür hat das S30 Pro mit 4,6° das weitere Bildfeld. Alle Unterschiede Punkt für Punkt stehen im Vergleich S50 Pro gegen S30 Pro.

Fazit: Das Warten hat sich gelohnt

Wer seit dem Aus des S50 gewartet hat, bekommt jetzt genau das, worauf er gewartet hat: dieselbe Klasse, bessere Optik, größerer Sensor und eine zweite Kamera obendrauf. Das Feld der Smart-Teleskope hat damit wieder eine klare Mitte.

Wer weniger ausgeben will, fährt mit dem Seestar S30 Pro oder dem DWARF 3 (529 €) gut; beide stehen im direkten Vergleich nebeneinander. Steht das S30 Pro gegen das S50 Pro, hilft der direkte Modellvergleich. Und wer lieber durchs Okular schaut statt aufs Display, ist im Ratgeber Teleskop für Einsteiger besser aufgehoben.

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Und wenn ein Smart-Teleskop gar nicht das Richtige ist?
Sechs kurze Fragen, ehrliche Antwort per Mail – auch dann, wenn ein klassisches Teleskop oder ein Fernglas besser zu dir passt.

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