Mondphase heute: Welche Mondphase haben wir gerade?

Von · Aktualisiert am · Angaben geprüft am 27. September 2026

Heute, Donnerstag, 1. Oktober 2026, ist der Mond zu 78 % beleuchtet – abnehmender Mond, 19,8 Tage nach Neumond. Der nächste Vollmond ist am Montag, 26. Oktober 2026, um 05:11 Uhr MEZ. Neumond ist am Samstag, 10. Oktober 2026.

Eine Mondphase ist die Lichtgestalt, in der wir den Mond von der Erde aus sehen – von unsichtbar über Sichel und Halbmond bis zur vollen Scheibe.

Abnehmender Mond
Beleuchtet: 78 %
Mondalter: 19,8 Tage nach Neumond
Der Mond nimmt ab.
Frankfurt, diese Nacht: Aufgang 20:19, Untergang 12:25 Uhr
Stand: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 00:58 Uhr MESZ
Tipp für heute: Der Mond geht erst spät am Abend auf. Die Schattengrenze liegt jetzt auf der anderen Seite der Krater – dieselben Landschaften im Abendlicht.
Die nächsten Mondphasen
Abnehmender HalbmondSamstag, 3. Oktober
15:25 Uhr
NeumondSamstag, 10. Oktober
17:50 Uhr
Zunehmender HalbmondSonntag, 18. Oktober
18:12 Uhr
VollmondMontag, 26. Oktober
05:11 Uhr
Mondphasen im Oktober 2026 (jeweils 22 Uhr)
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
1
69%
2
58%
3
47%
4
36%
5
25%
6
16%
7
9%
8
4%
9
1%
10
0%
11
2%
12
5%
13
10%
14
17%
15
25%
16
33%
17
42%
18
52%
19
61%
20
70%
21
79%
22
87%
23
93%
24
97%
25
100%
26
99%
27
96%
28
90%
29
82%
30
72%
31
61%
Zeiten in MEZ/MESZ für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Beleuchtung und Phase gelten überall auf der Erde gleichzeitig; berechnet mit der JPL-Ephemeride DE421.
⭐ Kurz gesagt: Die Sonne beleuchtet immer eine Hälfte des Mondes. Wie viel davon wir sehen, hängt davon ab, wo der Mond auf seiner Bahn um die Erde steht. Zum Beobachten ist übrigens nicht der Vollmond am schönsten, sondern die Tage um den Halbmond.
Der Mond in vier Phasen: zunehmender Halbmond, Vollmond, abnehmender Mond und abnehmender Halbmond
Von links: zunehmender Halbmond, Vollmond, abnehmender Mond, abnehmender Halbmond. Bilder: NASA/GSFC Scientific Visualization Studio (gemeinfrei, aus Messdaten der Sonde LRO berechnet).

Die 8 Mondphasen: Überblick mit Beleuchtung

Astronomen unterscheiden vier Hauptphasen, die jeweils nur einen Augenblick dauern: Neumond, zunehmender Halbmond, Vollmond und abnehmender Halbmond. Dazwischen liegen vier Zwischenphasen von jeweils mehreren Tagen.

Neumond
0 %
Zunehmende Sichel
1–49 %
Zunehmender Halbmond
50 %
Zunehmender Mond
51–99 %
Vollmond
100 %
Abnehmender Mond
99–51 %
Abnehmender Halbmond
50 %
Abnehmende Sichel
49–1 %
PhaseBeleuchtetMondalterAm Himmel
Neumond0 %0 Tageunsichtbar, steht bei der Sonne
Zunehmende Sichel1–49 %1–7 Tageabends im Westen
Zunehmender Halbmond (erstes Viertel)50 %ca. 7,4 Tagenachmittags bis Mitternacht
Zunehmender Mond51–99 %8–14 Tageabends im Südosten und Süden
Vollmond100 %ca. 14,7 Tagedie ganze Nacht
Abnehmender Mond99–51 %15–22 Tagegeht spät abends auf
Abnehmender Halbmond (letztes Viertel)50 %ca. 22,1 TageMitternacht bis Mittag
Abnehmende Sichel49–1 %22–29 Tagemorgens im Osten
Mondalter = Tage seit dem letzten Neumond. Mittelwerte aus allen Mondphasen 2026 bis 2032, selbst berechnet.

Warum „Viertel“, wenn doch die Hälfte leuchtet? Der Name zählt den Umlauf: Beim ersten Viertel hat der Mond ein Viertel seiner Runde um die Erde hinter sich. Beleuchtet ist dann genau die halbe Scheibe.

Wie entstehen die Mondphasen?

Der Mond leuchtet nicht selbst, er wirft nur Sonnenlicht zurück. Die Sonne beleuchtet dabei immer genau eine Hälfte der Mondkugel, egal wo er gerade steht.

Was sich ändert, ist unser Blickwinkel. Steht der Mond zwischen Sonne und Erde, schauen wir auf seine dunkle Nachtseite: Neumond. Steht er auf der anderen Seite der Erde, sehen wir die volle Tagseite: Vollmond.

SonnenlichtErdeUmlauf gegen den Uhrzeigersinn (von Norden gesehen)NeumondZun. SichelZun. HalbmondZun. MondVollmondAbn. MondAbn. HalbmondAbn. Sichel
Innen: die Stellung des Mondes auf seiner Bahn, seine sonnenzugewandte Hälfte ist immer hell. Außen: so sieht ihn ein Beobachter auf der Nordhalbkugel. Grafik: sterngucker.de

Dazwischen sehen wir einen Teil der hellen und einen Teil der dunklen Hälfte. Die Grenze zwischen beiden heißt Terminator – dort geht auf dem Mond gerade die Sonne auf oder unter.

Häufiger Irrtum: Die Mondphasen entstehen nicht durch den Erdschatten. Der trifft den Mond nur bei einer Mondfinsternis – und die gibt es nur bei Vollmond.

Mondphasen für Kinder erklärt: das Ball-Experiment

Das klappt in jedem dunklen Zimmer: Eine Lampe ist die Sonne, ein Ball auf einem Stift ist der Mond, dein Kopf ist die Erde. Halte den Ball mit ausgestrecktem Arm und dreh dich langsam einmal um dich selbst.

Du siehst nacheinander alle Phasen: dunkel, wenn der Ball vor der Lampe steht, voll beleuchtet, wenn die Lampe hinter dir ist. Zwischendurch wandert die Schattengrenze über den Ball – genau wie am Himmel.

Tipp: Halte den Ball etwas höher als deinen Kopf. Sonst verdeckt dein eigener Schatten den „Vollmond“ – und du hast nebenbei eine Mondfinsternis nachgestellt.

Zunehmend oder abnehmend? So erkennst du es

Auf der Nordhalbkugel gilt: Ist die rechte Seite hell, nimmt der Mond zu. Ist die linke Seite hell, nimmt er ab.

Merkregel mit a und z: Die abnehmende Sichel hat die Form eines geschriebenen kleinen a – der Bauch zeigt nach links. Die zunehmende Sichel wird mit einem Strich davor zum geschwungenen z, ihr Bauch zeigt nach rechts.

Die Römer hatten eine eigene Eselsbrücke: Der Mond lügt. Sieht er aus wie ein C (crescere, wachsen), nimmt er ab. Sieht er aus wie ein D (decrescere, schwinden), nimmt er zu.

Noch zuverlässiger ist die Tageszeit: Eine Sichel am Abendhimmel im Westen nimmt immer zu, eine Sichel am Morgenhimmel im Osten nimmt immer ab. Diese Regel gilt auf der ganzen Welt.

Auf der Südhalbkugel ist alles gespiegelt. In Australien leuchtet der zunehmende Mond links. Nahe am Äquator liegt die Sichel fast waagerecht am Himmel, wie ein kleines Boot.

Wie lange dauert eine Mondphase?

Von Neumond zu Neumond vergehen im Mittel 29,53 Tage, der sogenannte synodische Monat. Einmal um die Erde, gemessen an den Sternen, braucht der Mond dagegen nur 27,32 Tage.

Die zwei Tage Unterschied entstehen, weil die Erde in dieser Zeit ein Stück um die Sonne weiterwandert. Der Mond muss etwas mehr als eine volle Runde laufen, bis er wieder zwischen Erde und Sonne steht.

Ganz gleichmäßig ist der Rhythmus nicht. Wir haben alle Mondphasen von 2026 bis 2032 nachgerechnet:

AbstandkürzesterlängsterMittel
Neumond bis Neumond29,28 Tage29,81 Tage29,53 Tage
Hauptphase bis Hauptphase6,6 Tage8,2 Tage7,4 Tage
Neumond bis Vollmond13,9 Tage15,6 Tage14,7 Tage
Eigene Berechnung mit Skyfield und der JPL-Ephemeride DE421, Dezember 2025 bis Dezember 2032.

Der Grund ist die elliptische Mondbahn: In Erdnähe läuft der Mond schneller, in Erdferne langsamer. Deshalb kann der Vollmond fast zwei Tage früher oder später kommen als „nach Kalender“.

Wann ist der Mond zu sehen? Mondphase und Uhrzeit

Die Phase verrät, wann der Mond am Himmel steht. Er geht jeden Tag im Schnitt rund 50 Minuten später auf als am Vortag.

PhaseAufgangHöchster StandUntergang
Neumondca. 6 Uhrca. 12 Uhrca. 18 Uhr
Zunehmender Halbmondca. 12 Uhrca. 18 Uhrca. 24 Uhr
Vollmondca. 18 Uhrca. 24 Uhrca. 6 Uhr
Abnehmender Halbmondca. 24 Uhrca. 6 Uhrca. 12 Uhr
Grobe Richtwerte in Ortszeit. In der Sommerzeit kommt eine Stunde dazu, je nach Jahreszeit weichen die echten Zeiten um Stunden ab.

Deshalb siehst du den zunehmenden Halbmond oft schon am Nachmittag und den abnehmenden am Vormittag. Ein Mond am Tageshimmel ist also ganz normal – nur um Neumond bekommst du ihn gar nicht zu sehen.

Die genauen Auf- und Untergangszeiten für deinen Ort zeigt dir unsere Seite Heute am Himmel.

Welche Mondphase ist die beste zum Beobachten?

Die überraschende Antwort: nicht der Vollmond. Dann steht die Sonne über dem Mond fast senkrecht, Krater werfen kaum Schatten, und die Scheibe wirkt flach und grell.

Spannend wird es an der Schattengrenze. Dort fällt das Sonnenlicht flach ein, Kraterwände und Gebirge werfen lange Schatten. Schon nach einer Stunde sieht dieselbe Landschaft anders aus.

MondalterPhaseWas du im Teleskop siehst
3–4 TageSichelErdlicht auf der Nachtseite, Mare Crisium am Rand
5–6 TageSichelKraterkette Theophilus, Cyrillus und Catharina
7–8 TageHalbmond⭐ Beste Zeit für den EinstiegMondalpen mit dem Alpental, Apenninen, Archimedes und die „Gerade Wand“
9–10 TageZunehmender MondKopernikus, im Süden der Riesenkrater Clavius
10–11 TageZunehmender Mond„Goldener Henkel“: das beleuchtete Jura-Gebirge am Sinus Iridum
11–12 TageZunehmender MondGassendi, Aristarchus und das Schröter-Tal
14–15 TageVollmondHelle Strahlen um Tycho und Kopernikus
ca. 22 TageHalbmondDie „Gerade Wand“ noch einmal, jetzt als heller Strich
Mondalter = Tage nach Neumond. Das aktuelle Mondalter steht oben im Werkzeug.

Für Galaxien und Nebel gilt das Gegenteil: Sie brauchen die dunklen Nächte um Neumond. Die Termine mit den dunkelsten Nächten stehen auf unserer Neumond-Seite.

Welches Teleskop für den Mond?

Für den Mond reicht ein kleines Gerät. Schon 130 Millimeter Öffnung (der Spiegeldurchmesser) zeigen Tausende Krater, und ein kompakter Tischdobson ist in zwei Minuten auf dem Balkon aufgebaut.

Unser Tipp für den Mond: Skywatcher Heritage 130/650 FlexTube

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Wenn du mehr willst: Mit 200 Millimetern Öffnung sammelt der Dobson mehr als doppelt so viel Licht. Der Mond braucht das nicht – der Aufpreis lohnt sich, wenn du auch Galaxien, Nebel und Kugelsternhaufen sehen willst. Dafür wiegt das Gerät gut 25 Kilogramm und braucht einen festen Platz.

Für Fortgeschrittene: Skywatcher Dobson N 200/1200 Skyliner Classic

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Bei Vollmond blendet es. Durchs Teleskop ist der volle Mond so hell, dass du danach eine Weile geblendet bist. Ein einfacher Mondfilter wie der Omegon Premium-Mondfilter 1,25″ dämpft das Bild. Mehr Praxis steht in unserer Kaufberatung zur Mondbeobachtung.

Mondphasen und Finsternisse

Eine Mondfinsternis gibt es nur bei Vollmond, eine Sonnenfinsternis nur bei Neumond. Nur dann stehen Sonne, Erde und Mond in einer Reihe.

Dass nicht jeden Monat eine Finsternis stattfindet, liegt an der Mondbahn: Sie ist um gut 5 Grad gegen die Erdbahn geneigt. Meist zieht der Mond deshalb knapp über oder unter dem Schatten vorbei.

Tipp: Wann der nächste Blutmond kommt und welche Finsternisse von Deutschland aus sichtbar sind, steht in unserem Vollmondkalender.

Mondphase und Schlaf: Was ist dran?

Ob der Vollmond den Schlaf stört, gehört zu den häufigsten Fragen rund um den Mond. Die Forschung ist sich uneinig:

StudieErgebnis
Universität Basel, 2013 (33 Personen im Schlaflabor)Um Vollmond rund 20 Minuten weniger Schlaf und etwa 30 % weniger Tiefschlaf
Folgestudie, 2014 (drei große Schlaflabor-Datensätze)Der Basler Effekt ließ sich nicht wiederholen. Die Autoren vermuten, dass Studien ohne Effekt seltener veröffentlicht werden
University of Washington, 2021 (Messung mit Armbandgeräten)In den Nächten vor Vollmond später eingeschlafen und kürzer geschlafen
Veröffentlicht in Current Biology (2013, 2014) und Science Advances (2021).

Unser Fazit: Ein kleiner Effekt ist möglich, womöglich auch durch das hellere Licht am Abend. Für Haare schneiden, Gärtnern oder Operationen nach dem Mondkalender gibt es dagegen keine belastbaren Belege – mehr dazu im Mondkalender 2026.

Mondphasen 2026 und 2027: die nächsten Termine

PhaseDatumUhrzeit
Abnehmender HalbmondSamstag, 3. Oktober 202615:25 Uhr
NeumondSamstag, 10. Oktober 202617:50 Uhr
Zunehmender HalbmondSonntag, 18. Oktober 202618:12 Uhr
VollmondMontag, 26. Oktober 202605:11 Uhr
Abnehmender HalbmondSonntag, 1. November 202621:28 Uhr
NeumondMontag, 9. November 202608:02 Uhr
Zunehmender HalbmondDienstag, 17. November 202612:47 Uhr
VollmondDienstag, 24. November 202615:53 Uhr
Abnehmender HalbmondDienstag, 1. Dezember 202607:08 Uhr
NeumondMittwoch, 9. Dezember 202601:51 Uhr
Zunehmender HalbmondDonnerstag, 17. Dezember 202606:42 Uhr
VollmondDonnerstag, 24. Dezember 202602:28 Uhr
Die nächsten Hauptphasen, Zeiten in MEZ/MESZ. Selbst berechnet mit der JPL-Ephemeride DE421.

Alle Mondphasen eines Jahres mit Uhrzeiten findest du im Mondkalender 2026 und im Mondkalender 2027. Die Vollmonde mit ihren Namen stehen im Vollmondkalender.

Wir erinnern dich an das nächste Himmelsereignis

Eine kurze Mail, rechtzeitig vorher – mit Uhrzeiten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich das Aufstehen lohnt.

Du bekommst gleich eine Bestätigungsmail. Deine Adresse bleibt bei uns – keine Weitergabe, keine Werbung Dritter.

Häufige Fragen zur Mondphase

Welche Mondphase haben wir heute?

Heute, Donnerstag, 1. Oktober 2026, ist der Mond zu 78 % beleuchtet – abnehmender Mond, 19,8 Tage nach Neumond. Der nächste Vollmond ist am Montag, 26. Oktober 2026, um 05:11 Uhr MEZ. Neumond ist am Samstag, 10. Oktober 2026.

Welche Mondphase ist morgen?

Morgen, am Freitag, 2. Oktober 2026, ist der Mond um 22 Uhr zu 58 % beleuchtet – Mondphase: Abnehmender Mond. Die Phasen des ganzen Monats zeigt die Monatsübersicht im Werkzeug oben.

Wie viele Mondphasen gibt es?

Es gibt vier Hauptphasen: Neumond, zunehmender Halbmond, Vollmond und abnehmender Halbmond. Zählt man die Zwischenphasen mit, sind es acht. Streng genommen ändert sich die Phase aber ständig, von Minute zu Minute.

Warum sehen wir immer dieselbe Seite des Mondes?

Der Mond dreht sich in genau der Zeit einmal um sich selbst, in der er die Erde umrundet. Diese gebundene Rotation hält immer dieselbe Seite zu uns gewandt. Durch leichtes Schwanken sehen wir trotzdem 59 % der Oberfläche – mehr dazu in Dreht sich der Mond?

Ist die Mondphase überall auf der Welt gleich?

Ja, zum selben Zeitpunkt ist der Mond überall gleich stark beleuchtet. Datum und Uhrzeit einer Phase hängen aber von der Zeitzone ab. Auf der Südhalbkugel steht die Sichel außerdem spiegelverkehrt am Himmel.

Was ist ein Blue Moon?

So heißt der zweite Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Das kommt etwa alle zwei bis drei Jahre vor. Den zweiten Neumond eines Monats nennt man Schwarzen Mond – alle Namen erklärt unsere Seite zu den Vollmondnamen.

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